Bewertete Beiträge
Nach einem technischen Problem mit der Seite wurde diese 2021/2022 neu aufgesetzt. Inzwischen sind alle durch den Medien-Doktor UMWELT erstellten Gutachten wieder online. Geringfügig von der ursprünglichen Version abweichende Formulierungen (nicht aber Bewertungen) sind dabei nicht in allen Fällen auszuschließen.
Wie sich die Welt klimapolitisch auf die veränderte US-Politik unter Donald Trump einstellt, berichtet die taz in einem informativen Beitrag, der viele Aspekte beleuchtet. Die beiden Studien, auf die er sich bezieht, kommen dabei allerdings ein wenig zu kurz.
Die ZEIT berichtet über die Umweltfolgen von Öfen und Kaminen und erläutert, welche Probleme es bei Feinstaubmessungen gibt. Der lange Artikel informiert über Klimafolgen und Gesundheitsschäden, nutzt dabei diverse Quellen und bleibt bis zum Ende spannend zu lesen.
Im Futter für Lachse in Aquakulturen könnte künftig Öl aus Algen das bislang benötigte Fischöl ersetzen. Das ist einer Pressemitteilung der Unternehmen Evonik hat und Royal DSM zu entnehmen, die von der Ostsee-Zeitung aufgegriffen wird. Obwohl der Artikel mehrere weitere Quellen einbezieht, gelingt die Einordnung des Vorhabens – vor allem in den wirtschaftlichen Kontext – nur unvollkommen.
Die Emissionen von Treibhausgasen sind in den letzten Jahren in Deutschland kaum zurückgegangen, die Klimaziele daher kaum noch zu erreichen, berichtet Spiegel Online. Der Beietrag bezieht sich auf eine Studie im Auftrag der Grünen Bundestagsfraktion und Zahlen des Umweltbundesamts (UBA). Handlungsoptionen, die das UBA untersucht hat, erwähnt er nicht.
Viele Vögel, Insekten und andere Arten sind immer seltener auf Wiesen und Feldern zu sehen, berichtet ein Artikel in der WAZ. Er nennt zahlreiche Beispiele, diskutiert aber keine Handlungsoptionen.
Da der Beitrag der WAZ nicht frei online verfügbar ist, verlinken wir zum fast gleichlautenden Artikel in der Berliner Morgenpost.
Über unerwartet hohe Schadstoffkonzentrationen in Tiefsee-Krebsen berichtet die Frankfurter Rundschau. Es wird vermutet, dass die Gifte aus dem Plastikstrudel im Nordpazifik stammen könnten, doch macht der Beitrag auch deutlich, dass dies Spekulation ist und es hier noch Wissenslücken gibt.
Über Laster, die mit Strom statt Diesel fahren, berichten die Nürnberger Nachrichten. Dabei entsteht der falsche Eindruck, das Fahrzeug sei ganz neu auf der Straße. Dass der zitierte Wissenschaftler neben wissenschaftlichen auch wirtschaftliche Interessen verfolgt, verschweigt der Beitrag.
Bodenseefischer fangen weniger Felchen, seit der See sauberer geworden ist. Wissenschaftler haben untersucht, ob Fischzucht in Aquakulturen ein Ausweg sein könnte – die taz berichtet über das Für und Wider. Die genannten Zahlen, etwa zur Entwicklung der Fischereierträge, sind dabei wenig aussagekräftig.
Die Kriterien des
Medien-Doktor UMWELT
Es folgt der 2020 überarbeitete und aktuell gültige Kriterienkatalog. Der alte Kriterienkatalog, an dem sich alle vorher veröffentlichten Gutachten orientieren, kann hier eingesehen werden.
- KEINE ÜBERTREIBUNG / VERHARMLOSUNG
- LÖSUNGSHORIZONTE UND HANDLUNGSOPTIONEN
- RÄUMLICHE DIMENSION
- ZEITLICHE DIMENSION (NACHHALTIGKEIT)
- PRO UND CONTRA
- BELEGE / EVIDENZ
- EXPERTEN / QUELLENTRANSPARENZ
- INTERESSENKONFLIKTE
- EINORDNUNG IN DEN KONTEXT
- FAKTENTREUE
- JOURNALISTISCHE EIGENLEISTUNG
- ATTRAKTIVITÄT DER DARSTELLUNG
- VERSTÄNDLICHKEIT
- THEMENAUSWAHL