{"id":3114,"date":"2021-11-16T14:25:30","date_gmt":"2021-11-16T13:25:30","guid":{"rendered":"https:\/\/medien-doktor.de\/umwelt\/?page_id=3114"},"modified":"2021-11-30T11:10:33","modified_gmt":"2021-11-30T10:10:33","slug":"mediendoktor-umwelt-alte-kriterien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/medien-doktor.de\/umwelt\/mediendoktor-umwelt-alte-kriterien\/","title":{"rendered":"Mediendoktor UMWELT &#8211; alte Kriterien"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_padding=&#8220;10px|||||&#8220; da_disable_devices=&#8220;off|off|off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; da_is_popup=&#8220;off&#8220; da_exit_intent=&#8220;off&#8220; da_has_close=&#8220;on&#8220; da_alt_close=&#8220;off&#8220; da_dark_close=&#8220;off&#8220; da_not_modal=&#8220;on&#8220; da_is_singular=&#8220;off&#8220; da_with_loader=&#8220;off&#8220; da_has_shadow=&#8220;on&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;2_3,1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;\u00dcberschrift&#8220; module_id=&#8220;nutzen&#8220; _builder_version=&#8220;4.13.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h1>Mediendoktor UMWELT &#8211; Kriterien bis 2020<\/h1>\n<p>Die Bewertungskriterien f\u00fcr den Mediendoktor UMWELT wurden 2020 \u00fcberarbeitet. Es folgt der alte Kriteriensatz, an dem sich alle vor Mai 2020 verfassten Gutachten orientieren. <a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/umwelt\/rating-criteria\/\">Hier gibt es den alten Kriteriensatz in englischer Sprache.<\/a><\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>Umweltjournalistische Kriterien<\/h3>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;1. Keine \u00dcbertreibung \/ Verharmlosung&#8220; module_id=&#8220;\u00fcbertreibung&#8220; _builder_version=&#8220;4.14.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h3>1. Keine \u00dcbertreibung \/ Verharmlosung<\/h3>\n<h4>Risiken und Chancen werden weder \u00fcbertrieben dargestellt noch bagatellisiert<\/h4>\n<p>Der Beitrag stellt Risiken und Chancen, Schaden und Nutzen nach dem aktuellen Wissensstand korrekt und in ihrer Gr\u00f6\u00dfenordnung angemessen dar, wobei er diese weder \u00fcbertreibt noch bagatellisiert. Im Falle von Risiken ist einerseits das Vorsorgeprinzip zu ber\u00fccksichtigen: Gibt es ernsthafte Anzeichen f\u00fcr eine Gef\u00e4hrdung von Umwelt und\/oder Gesundheit, so ist ein Bericht auch dann gerechtfertigt, wenn Ausma\u00df und m\u00f6gliche Folgen noch nicht mit letzter Sicherheit feststehen. Andererseits ist eine unbegr\u00fcndete Skandalisierung oder gar \u201ePanikmache\u201c ebenso zu vermeiden wie die Verharmlosung tats\u00e4chlicher oder m\u00f6glicher Probleme. Ein Beitrag darf nicht den Eindruck erwecken, dass Risiken bzw. Chancen gr\u00f6\u00dfer oder geringer seien, als es durch die verf\u00fcgbaren Daten belegt ist. Ist das Ausma\u00df eines Problems noch nicht hinreichend genau bekannt, muss diese Unsicherheit benannt werden. Dasselbe gilt im Hinblick auf einen m\u00f6glichen Nutzen. Nutzen und Risiken sollen m\u00f6glichst nicht nur in relativen Zahlen ausgedr\u00fcckt werden (\u201edie Schadstoffbelastung stieg um das Zehnfache\u201c), sondern auch in absoluten Zahlen samt deren Einordnung (\u201eGemessen wurden x Mikrogramm pro Liter, das liegt nur knapp unter dem zul\u00e4ssigen Grenzwert\u201c).<\/p>\n<p><strong><em>Die Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten<\/em><\/strong><strong>,\u00a0<\/strong>wenn z.B. eine Grenzwert\u00fcberschreitung als \u201egesundheitlich unbedenklich\u201c bagatellisiert wird, obwohl eine reale Gef\u00e4hrdung besteht oder das genaue Risiko unbekannt ist. Oder umgekehrt, wenn die \u00dcberschreitung eines Grenzwerts als akute Gesundheitsgefahr dargestellt wird, ohne dass es daf\u00fcr konkrete Anhaltspunkte gibt. \u201eNicht erf\u00fcllt\u201c kann das Kriterium z.B. sein, wenn ein Beitrag nur pauschal von \u201eschwerwiegenden Gesundheitsgefahren\u201c durch Chemikalien in Lebensmitteln spricht und damit \u00c4ngste sch\u00fcrt, ohne dass mitgeteilt wird, welche Mengen belasteter Lebensmittel bedenklich sind. Nicht erf\u00fcllt ist das Kriterium z.B. auch bei dramatischen Behauptungen, die nicht durch Studiendaten belegt sind \u2013 etwa wenn ein Beitrag suggeriert, das Aussterben einer Tierart sei unausweichlich, ohne dass diese Einsch\u00e4tzung durch entsprechende Daten gest\u00fctzt werden k\u00f6nnte. Dasselbe gilt, wenn z.B. die Chancen einer Umwelttechnologie oder umweltpolitischen L\u00f6sung \u00fcbertrieben dargestellt werden.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;2. Belege \/ Evidenz&#8220; module_id=&#8220;belege&#8220; _builder_version=&#8220;4.14.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h3>2. Belege \/ Evidenz<\/h3>\n<h4>Studien, Fakten und Zahlen zu Umweltthemen werden so dargestellt, dass deren Aussagekraft (\u201eEvidenz\u201c) deutlich wird.<\/h4>\n<p>Der Beitrag macht deutlich, wie gro\u00df die Aussagekraft der berichteten Ereignisse und Fakten ist, auf die er sich bezieht. \u00a0Es muss z.B. klar werden, ob es sich um eine Langzeitstudie, real beobachtete Umweltver\u00e4nderungen, um Prognosen, Modellrechnungen, r\u00fcckblickende Rekonstruktionen oder um Messwerte aus wenigen Stichproben handelt, die vielleicht alarmierend, in ihrer Aussagekraft (\u201eEvidenz\u201c) aber begrenzt sind. Hypothesen m\u00fcssen klar von Fakten unterschieden werden. Die Rezipienten sollten zumindest in groben Z\u00fcgen erfahren, wie die wesentlichen Daten erhoben wurden und wie aussagekr\u00e4ftig die jeweiligen Verfahren sind. Werden Schwellenwerten genannt, muss m\u00f6glichst klar werden, ob es sich um verbindliche Grenzwerte, vorl\u00e4ufige \u201eReferenzwerte\u201c, Empfehlungen, oder um angestrebte Zielwerte handelt.<\/p>\n<p>Ein Beitrag sollte Bezugsgr\u00f6\u00dfen nennen, die es den Rezipienten erm\u00f6glichen, die genannten Zahlen und Fakten einzuordnen. Hei\u00dft es beispielsweise \u201eIm Vergleich zum Vorjahr fiel der Wert x um einen Prozentpunkt\u201c, ist dies nur oft aussagekr\u00e4ftig, wenn auch die Messgenauigkeit thematisiert wird. Bei Abweichungen von einem Mittelwert sollte die nat\u00fcrliche Schwankungsbreite genannt werden. Hei\u00dft es beispielsweise, in einem Jahr sei \u201edie Zahl frostfreier Tage h\u00f6her als im Durchschnitt der Vorjahre\u201c, muss deutlich werden, wie stark diese Zahl in den vorangehenden Jahren variierte.<\/p>\n<p><strong><em>Die Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten<\/em><\/strong>,\u00a0wenn z.B. der Eindruck erweckt wird, es handle sich um reale Beobachtungen, obwohl nur eine Computersimulation zugrunde liegt. Dasselbe gilt, wenn ein Beitrag wesentliche Widerspr\u00fcche oder Unsicherheiten in der Datenlage verschweigt oder z.B. bei Prognosen und Modellrechnungen nur auf die jeweils g\u00fcnstigsten oder ung\u00fcnstigsten Szenarien verweist, ohne dass die Rezipienten das erfahren. Nicht erf\u00fcllt kann das Kriterium auch sein, wenn es hei\u00dft, ein bestimmter Schadstoff sei \u201enicht nachweisbar\u201c, zumindest grobe Angaben zur Leistungsf\u00e4higkeit des Messverfahrens aber fehlen. Oder wenn \u00fcber nachgewiesene Schadstoffe berichtet wird, ohne die geltenden Grenzwerte zu benennen und zu diskutieren. Aussagen wie \u201eimmer mehr\u201c, \u201eimmer h\u00e4ufiger\u201c sind mit Zahlen zu untermauern. Das Kriterium kann beispielsweise nicht erf\u00fcllt sein, wenn etwa vom \u201ewachsenden Erfolg des \u00d6ko-Tourismus\u201c die Rede ist, ohne Zahlen zu nennen.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;3. Experten \/ Quellentransparenz \/ Interessenkonflikte &#8220; module_id=&#8220;experten&#8220; _builder_version=&#8220;4.14.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h3>3. Experten \/ Quellentransparenz \/ Interessenkonflikte<\/h3>\n<h4>Die Quellen f\u00fcr Tatsachenbehauptungen und Einsch\u00e4tzungen werden benannt, Abh\u00e4ngigkeiten und Interessenlagen deutlich gemacht und zentrale Aussagen durch mindestens zwei Quellen belegt.<\/h4>\n<p>Der Beitrag macht klar, woher die verwendeten Informationen und Bewertungen stammen und st\u00fctzt sich dabei auf mehrere, mindestens aber zwei geeignete, voneinander unabh\u00e4ngige Quellen. Studien sollten eindeutig zu identifizieren sein. Bezieht sich ein Beitrag auf Studien, Messungen, Modellrechnungen oder andere Daten, muss er benennen, von wem und in wessen Auftrag (Finanzierung) diese erhoben wurden. Bei Stellungnahmen von Experten\u00a0 ist die Zugeh\u00f6rigkeit zu Institutionen, Beh\u00f6rden, Unternehmen oder Organisationen anzugeben. Abh\u00e4ngigkeiten oder m\u00f6gliche Interessenskonflikte spielen bei Umweltthemen eine besondere Rolle, da es auch hier h\u00e4ufig um viel Geld und\/oder politischen Einfluss geht. Liegt ein m\u00f6glicher \u201eConflict of interest\u201c vor, ist darauf hinzuweisen.<\/p>\n<p>Als zweite Quelle k\u00f6nnen z.B. der Kommentar eines weiteren Experten oder auch der Hinweis auf fr\u00fchere Studien, Messwerte usw. dienen, von denen die neuen Erkenntnisse best\u00e4tigt oder widerlegt werden. Bei einem Fachaufsatz kann auch ein Kommentar\/ kommentierendes Editorial des betreffenden Fachjournals herangezogen werden.<\/p>\n<p><strong><em>Die Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten<\/em><\/strong>, wenn der Beitrag z.B. eine Studie zitiert, die im Auftrag der Industrie oder einer Umweltorganisation erstellt wurde, ohne dass der Auftraggeber erw\u00e4hnt wird. \u201eNicht erf\u00fcllt\u201c kann das Kriterium beispielsweise auch sein, wenn nur die Zugeh\u00f6rigkeit eines Experten zu einer Universit\u00e4t, nicht aber seine Lobby- oder Gutachtert\u00e4tigkeit f\u00fcr eine Umweltorganisation erw\u00e4hnt wird, wenn ein Experte etwa nur als \u201eGutachter der europ\u00e4ischen Lebensmittelbeh\u00f6rde\u201c vorgestellt wird, ohne anzusprechen, dass er \/ sie au\u00dferdem f\u00fcr ein industrienahes Forschungsinstitut t\u00e4tig ist, oder wenn ein zitierter Windkraftexperte zugleich Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer eines Unternehmens ist, das Windkraftanlagen herstellt, ohne dass der Beitrag dies anspricht.<\/p>\n<p>Nicht erf\u00fcllt ist das Kriterium in jedem Fall, wenn der Beitrag nur eine einzige Quelle heranzieht, wenn er also beispielsweise zum Waldzustandsbericht eines Ministeriums ausschlie\u00dflich den zust\u00e4ndigen Minister zitiert. Vom Erfordernis einer zweiten Quelle kann nur in Ausnahmef\u00e4llen abgewichen werden, etwa bei einem Interview oder Portrait. In solchen F\u00e4llen kann das Kriterium \u201eerf\u00fcllt\u201c sein, wenn andere Positionen ausreichend durch die Interviewfragen eingebracht werden. Andernfalls ist das Kriterium bei solchen Formen \u201enicht anwendbar\u201c.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;4. Pro und Contra&#8220; module_id=&#8220;contra&#8220; _builder_version=&#8220;4.14.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h3>4. Pro und Contra<\/h3>\n<h4>Es werden die wesentlichen relevanten Standpunkte angemessen dargestellt.<\/h4>\n<p>Handelt es sich um ein kontroverses Thema, sind die verschiedenen Standpunkte darzulegen, gegebenenfalls nach ihrer Relevanz bzw. \u00a0ihrem wissenschaftlichen Gehalt zu gewichten und einzuordnen. Die Rezipienten sollten erfahren, <u>ob<\/u> es zu einer im Beitrag dargestellten Position Gegenargumente oder eine wissenschaftliche Kontroverse gibt. So muss beispielsweise bei der Debatte um den Zusammenhang von Wetterextremen und Klimawandel zumindest exemplarisch deutlich werden, welche unterschiedlichen Positionen\u00a0 dazu in der Wissenschaft vertreten werden welche Erkenntnisse als gesichert gelten und welche Fragen noch offen sind.<\/p>\n<p>Es ist nach M\u00f6glichkeit deutlich zu machen, wer f\u00fcr bestimmte Entscheidungen verantwortlich und wer betroffen ist, wer davon profitiert und wer Verluste erleidet. Zumindest exemplarisch sollte angesprochen werden, welche Vor- und Nachteile f\u00fcr die Umwelt, u.U. aber auch z.B. f\u00fcr die Wirtschaft, den Verbraucher oder \u00a0die Lebensqualit\u00e4t mit bestimmten Handlungsweisen verbunden sind. Wird beispielsweise \u00fcber negativen Folgen der \u00dcberd\u00fcngung auf die Umwelt berichtet, ist es angemessen, dazu nicht nur Umweltsch\u00fctzer zu befragen, sondern auch die Sichtweise der Landwirte einzubeziehen.<\/p>\n<p><strong><em>Die Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten<\/em><\/strong>, wenn z.B. zu einer wissenschaftlich noch offenen Kontroverse oder einem Konflikt zwischen verschiedenen Interessen nicht beide Seiten einbezogen werden, wenn wesentliche Argumente unter den Tisch fallen oder auch, wenn wissenschaftliche Au\u00dfenseitermeinungen und -verfahren (z.B. radikale \u201eKlimaskeptiker\u201c, esoterische Produkten gegen Elektrosmog) unangemessenes Gewicht erhalten. Dabei kann ein Beitrag durchaus einen Aspekt besonders herausstellen. Er darf jedoch nicht den falschen Eindruck erwecken, dass es keine Argumente f\u00fcr Gegenpositionen gibt.<\/p>\n<p>\u201eNicht erf\u00fcllt\u201c kann das Kriterium auch sein, wenn einseitig eine bestimmte Umwelttechnologie \u2013 etwa ein spezielles Verfahren der Abwasserreinigung \u2013 propagiert wird, ohne Alternativen mit ihren Vor- und Nachteilen zu benennen.<\/p>\n<p>Gibt es zu dem Thema keine erkennbar kontroversen Standpunkte oder Interessenlagen, ist das Kriterium \u201enicht anwendbar\u201c.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;5. Pressemitteilung  &#8220; module_id=&#8220;pressemitteilung&#8220; _builder_version=&#8220;4.14.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h3>5. Pressemitteilung<\/h3>\n<h4>Der Beitrag geht in seinem Informationsgehalt und in der Darstellungsweise deutlich \u00fcber eine Pressemitteilung\/das Pressematerial hinaus.<\/h4>\n<p>Eine Pressemitteilung als <em>einzige<\/em> oder ganz \u00fcberwiegende Quelle f\u00fcr einen Umwelt-Beitrag ist nicht akzeptabel. Der blo\u00dfe Nachdruck bzw. die Umformulierung selbst einer differenzierten Pressemitteilung, egal ob von Unternehmen, Beh\u00f6rden oder Umweltorganisationen, ist keine journalistische Leistung. Dies gilt auch f\u00fcr Angaben aus Pressemitteilungen angesehener wissenschaftlicher Einrichtungen. Gibt es keine weiteren Belege f\u00fcr Inhalte einer Pressemitteilung , muss darauf zumindest hingewiesen werden (\u201eVon anderen Einrichtungen liegen dazu keine Erkenntnisse vor.\u201c Oder: \u201eDer Experte x konnte dies nicht mit eigenen Forschungsergebnissen best\u00e4tigen \/ widerlegen.\u201c).<br \/><strong><em><br \/>Die Wertung kann z.B. \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten<\/em><\/strong>, wenn ein Beitrag eine Pressemitteilung in gro\u00dfen Teilen w\u00f6rtlich oder sinngem\u00e4\u00df \u00fcbernimmt, ohne weitere \u00a0Quellen heranzuziehen, oder wenn sie nur geringf\u00fcgig um Informationen erg\u00e4nzt wird, die f\u00fcr das Thema nebens\u00e4chlich sind. Werden l\u00e4ngere Passagen aus Pressemitteilungen \u00fcbernommen, ohne dass deren Herkunft deutlich wird, ist das Kriterium ebenfalls \u201enicht erf\u00fcllt\u201c. \u00dcblich und zul\u00e4ssig ist dagegen die \u00dcbernahme von einzelnen Zitaten aus Pressemitteilungen.<\/p>\n<p>Bei der \u00dcbernahme von Videomaterial, das z.B. von Unternehmen oder Forschungseinrichtungen zur Verf\u00fcgung gestellt wurde, ist auf die Quelle hinzuweisen. Wird ausschlie\u00dflich solches Material verwendet, ist das Kriterium bei Fernsehbeitr\u00e4gen \u201enicht erf\u00fcllt\u201c. Auch wenn eigene Bilder oder Filmsequenzen ohne erkennbare weitere Recherche lediglich die Inhalte einer Pressemitteilung illustrieren, kann das Kriterium \u201enicht erf\u00fcllt\u201c sein.<\/p>\n<p><strong><em>Die Wertung kann \u201enicht anwendbar\u201c lauten<\/em><\/strong>, wenn keine Pressemitteilung gefunden wird, aber nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Beitrag doch auf einer Pressemitteilung beruht (z.B. bei Erw\u00e4hnung nur einer einzigen Forschungseinrichtung oder eines einzigen Unternehmens). Geht aus dem Beitrag aber klar hervor, dass eine Pressemitteilung nicht die einzige Quelle sein kann (z.B. durch Zitate von Experten unterschiedlicher Forschungseinrichtungen , Unternehmen etc., die bei dem Thema nicht zusammenarbeiten), ist das Kriterium \u201eerf\u00fcllt\u201c.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;6. Neuheit&#8220; module_id=&#8220;neuheit&#8220; _builder_version=&#8220;4.14.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h3>6. Neuheit<\/h3>\n<h4>Der Beitrag macht klar, ob es sich um ein neu aufgetretenes beziehungsweise neu entdecktes Umweltproblem, eine innovative Umwelttechnik oder einen neuartigen Vorschlag zur L\u00f6sung\/ Regulierung o.\u00e4. handelt, oder ob diese schon l\u00e4nger existieren.<\/h4>\n<p>Es ist der bislang vorhandene Sach- bzw. Kenntnisstand zu einem Umweltthema darzulegen und die tats\u00e4chliche oder vermeintliche Neuigkeit einzuordnen. Wird \u00fcber neue Erkenntnisse zu einer seit l\u00e4ngerem laufende Debatte berichtet, d\u00fcrfen Rezipienten nicht den falschen Eindruck gewinnen, dass es sich um ein v\u00f6llig neues oder bisher unbemerktes Geschehen handle. Der Beitrag muss deutlich machen, ob ein Forschungsfeld schon seit l\u00e4ngerem bearbeitet wird, und <u>welches<\/u> die neuen Aspekte im Beitrag sind.<\/p>\n<p>Hier geht es also <u>nicht<\/u> darum, dass die berichteten Sachverhalte m\u00f6glichst neu sein sollen, sondern darum, dass der Beitrag klar machen soll, <u>ob<\/u> es sich um etwas tats\u00e4chlich Neues, um vorgebliche Neuheiten oder um ein langfristig bedeutsames, wiederkehrendes Thema handelt. Auch letzteres kann durchaus ein sinnvoller Anlass der Berichterstattung sein, darf dann aber nicht f\u00e4lschlich als \u201eneu\u201c dargestellt werden. Auch wenn der Neuigkeitswert unklar bleibt, ist das Kriterium \u201enicht erf\u00fcllt\u201c.<\/p>\n<p>Ob ein aktueller Anlass f\u00fcr die Berichterstattung vorliegt, wird dagegen nicht hier, sondern durch das allgemeinjournalistische Kriterium \u201eThemenauswahl\u201c bewertet; die Einbettung in einen Zeithorizont (Vergangenheit, Zukunft, Nachhaltigkeit) wird unter Ziff. 9 der umweltjournalistischen Kriterien gepr\u00fcft.<\/p>\n<p><strong><em>Die Wertung kann z.B. \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten<\/em><\/strong>, wwenn ein l\u00e4ngst bekanntes Ph\u00e4nomen zu einem vorgeblich neuen Skandal aufgebauscht, oder eine nur marginal ver\u00e4nderte Umwelttechnik als v\u00f6llig neue L\u00f6sung angepriesen wird. Nicht erf\u00fcllt ist es auch, wenn beispielsweise eine Technik zur Reinigung industrieller Abw\u00e4sser als neue Errungenschaft pr\u00e4sentiert wird, ohne darauf hinzuweisen, dass das Verfahren bisher nur im Laborma\u00dfstab erprobt worden ist.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;7. L\u00f6sungshorizonte und Handlungsoptionen \/ kein %22Greenwashing%22 &#8220; module_id=&#8220;greenwashing&#8220; _builder_version=&#8220;4.14.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h3>7. L\u00f6sungshorizonte und Handlungsoptionen \/ kein &#8222;Greenwashing&#8220;<\/h3>\n<h4>Der Beitrag nennt Wege, ein Umweltproblem zu l\u00f6sen oder zu vermeiden, soweit dies m\u00f6glich und angebracht ist.<\/h4>\n<p>Wenn L\u00f6sungsans\u00e4tze zu einem Umweltproblem bereits vorliegen oder debattiert werden, soll der Beitrag diese benennen und einordnen. Aufgabe von Journalistinnen und Journalisten ist es dabei nicht zwingend, selbst L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge zu entwickeln.<\/p>\n<p>Der Beitrag macht deutlich, ob ein Umweltproblem bzw. ein Umweltschaden durch politische, rechtliche oder technische Mittel zu verringern bzw. zu vermeiden w\u00e4re (z.B. Umstellung der Produktion, Ersatz von problematischen Substanzen, \u00c4nderungen von Gesetzen und Verordnungen). Wenn mehrere Handlungsoptionen zur Diskussion stehen, werden diese benannt. Wo es angebracht ist, wird auch thematisiert, inwieweit Leser \/ H\u00f6rer\/ Zuschauer durch eine \u00c4nderung ihres Verhaltens zur L\u00f6sung eines Umweltproblems beitragen k\u00f6nnen (indem sie z.B. bestimmte Produkte nicht verwenden).<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sollte deutlich werden, ob und inwieweit L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge f\u00fcr Umweltprobleme oder Nachhaltigkeitskonzepte reale Vorteile f\u00fcr die Umwelt bringen, oder ob sie eher als ein \u201eGreenwashing\u201c zur Imageverbesserung zu bezeichnen sind.<\/p>\n<p>Der Beitrag darf keine Scheinl\u00f6sungen propagieren, die nicht wirksam zur Beseitigung oder Vermeidung von Umweltproblemen beitragen, sondern mehr der Werbung als der Umwelt dienen. Wenn PR-Kampagnen \u201e\u00f6kologische Innovationen\u201c pr\u00e4sentieren, wird dies kritisch hinterfragt; Attribute wie \u201enachhaltig\u201c, \u201e\u00f6ko\u201c, \u201eumweltfreundlich\u201c, \u201enachwachsend\u201c oder \u201erecycelbar\u201c m\u00fcssen auf ihren tats\u00e4chlichen Gehalt nach M\u00f6glichkeit \u00fcberpr\u00fcft werden. Werden Verhaltens\u00e4nderungen als Handlungsoption angesprochen, ist nach M\u00f6glichkeit auch darzustellen, in welchem Ausma\u00df diese geeignet w\u00e4ren, zur Verringerung eines Umweltproblems oder zur Nutzung einer Chance in diesem Bereich beizutragen. Auch hier darf sich der Beitrag keine Scheinl\u00f6sungen zu eigen machen , mit denen z.B. Firmen versuchen k\u00f6nnten, ihre Verantwortung auf Verbraucher abzuw\u00e4lzen.<\/p>\n<p><strong><em>Die Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten<\/em><\/strong>, wenn z.B. auf technischer, politischer oder juristischer Ebene bereits L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr das dargestellte Umweltproblem diskutiert werden, der Beitrag dies aber nicht thematisiert, oder wenn er sehr einseitig und ohne nachvollziehbaren Grund einen von mehreren L\u00f6sungswegen favorisiert. Das Kriterium kann auch \u201enicht erf\u00fcllt\u201c sein, wenn es praktikable Handlungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr\u00a0 Leser \/ H\u00f6rer \/ Zuschauer gibt, ein Umweltrisiko zu vermeiden, und der Beitrag dies nicht erw\u00e4hnt; oder wenn unkritisch \u00fcber Produkte oder Ma\u00dfnahmen berichtet wird, die eher darauf zielen, das Image eines Unternehmens, einer NGO oder Forschungseinrichtung aufzubessern als tats\u00e4chlich einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten (z.B. Prototypen f\u00fcr \u00d6koautos von Konzernen, die ansonsten Spritfresser produzieren; nur vorgeblich recycelbare Verpackungen).<\/p>\n<p>\u201eNicht anwendbar\u201c kann das Kriterium sein, wenn keine realistische Handlungsoption besteht. So kann z.B. gegen radioaktive Teilchen in der Erdatmosph\u00e4re, die aus fr\u00fcheren A-Bomben-Tests stammen, nach derzeitigem Kenntnisstand nichts mehr unternommen werden.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;8. R\u00e4umliche Dimension&#8220; module_id=&#8220;raum&#8220; _builder_version=&#8220;4.14.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h3>8. R\u00e4umliche Dimension (lokal &#8211; regional &#8211; global)<\/h3>\n<h4>Die r\u00e4umliche Reichweite eines Umweltproblems sowie der Zusammenhang zwischen lokalen, regionalen und globalen Perspektiven werden dargestellt.<\/h4>\n<p>Der Beitrag muss eine klare r\u00e4umliche Orientierung bieten. So muss er z.B. deutlich machen, welche Region von einem Umweltthema betroffen oder welches Gebiet in einer Studie untersucht worden ist. Wie sind die geographischen Voraussetzungen in der jeweiligen Region? Gibt es spezielle regionale Bedingungen, die f\u00fcr das Thema bedeutsam sind? Viele Umweltprobleme und L\u00f6sungsans\u00e4tze haben sowohl lokale als auch \u00fcberregionale oder sogar globale Aspekte, die der Beitrag nach M\u00f6glichkeit miteinander verkn\u00fcpft sollte. Welche Folgen hat unsere Ern\u00e4hrungsweise auf die L\u00e4nder, aus denen wir unsere Lebens- und Futtermittel importieren? Hat die Verunreinigung eines Flusses nur lokale Auswirkungen oder auch Folgen f\u00fcr das Meer, in welches dieser Fluss m\u00fcndet? Haben Umweltprobleme in anderen Teilen der Welt Auswirkungen auf die Gef\u00e4hrdung der Menschen hierzulande? Spielen f\u00fcr das jeweilige Thema neben nationalem Umweltrecht auch europ\u00e4ische \/ internationale Regelungen oder Vertr\u00e4ge eine Rolle? Diese Fragen sind \u2013 wie bei den anderen Kriterien \u2013 als Beispiele und Hinweise zu verstehen, das hei\u00dft, sie m\u00fcssen nicht s\u00e4mtlich beantwortet werden, um das Kriterium zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p><strong><em>Die Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten,<\/em><\/strong> wenn z.B. die lokale Begrenztheit eines St\u00f6rfalls nicht angesprochen wird oder die Wechselwirkung zwischen globalen und lokalen Aspekten au\u00dfen vor bleibt , obwohl sie f\u00fcr das jeweilige Thema relevant w\u00e4ren. Nicht erf\u00fcllt kann das Kriterium auch sein, wenn unber\u00fccksichtigt bleibt, dass Probleme und L\u00f6sungen an spezielle geographische Bedingungen gekn\u00fcpft sind. Oder wenn Zusammenh\u00e4nge konstruiert werden, die in dieser Form nicht existieren oder nicht mit hinreichender Sicherheit nachgewiesen sind (z.B. zwischen manchen lokalen Wetterph\u00e4nomenen und der globalen Erw\u00e4rmung). Nicht erf\u00fcllt kann das Kriterium auch sein, wenn beispielsweise \u00fcber den R\u00fcckgang \/ die Erholung bestimmter Arten berichtet wird, ohne deutlich zu machen, auf welches Gebiet sich diese Aussagen beziehen.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;9. Zeitliche Dimension (Nachhaltigkeit)&#8220; module_id=&#8220;zeit&#8220; _builder_version=&#8220;4.14.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h2>9. Zeitliche Dimension (Nachhaltigkeit)<\/h2>\n<h4>Die zeitliche Reichweite eines Umweltproblems oder Ph\u00e4nomens wird dargestellt.<\/h4>\n<p>Der Beitrag muss eine klare zeitliche Orientierung bieten. So muss er z.B. deutlich machen, ob es sich um ein singul\u00e4res, also zeitlich begrenztes Ereignis handelt oder um eine Problematik mit langfristigen Folgen. Bei einem Chemieunfall geht es einerseits um die akuten Auswirkungen (verletzte Arbeiter, gesch\u00e4digte Anwohner), andererseits aber auch um die Frage, ob langlebige Gifte in die Umwelt gelangten. Ferner: War es ein unvorhersehbares, in dieser Form einmaliges Ungl\u00fcck, oder sind vergleichbare St\u00f6rf\u00e4lle bei \u00e4hnlichen Anlagen auch schon in der Vergangenheit aufgetreten, sodass es sich um eine Serie von Ereignissen handeln k\u00f6nnte? Sind technische L\u00f6sungsans\u00e4tze zukunftstr\u00e4chtig, haben sie also eine nachhaltige Wirkung oder beheben sie nur einen akuten Schaden? Ist ein Vorschlag zur Regulierung geeignet, ein Umweltproblem auf lange Sicht zu l\u00f6sen oder einzud\u00e4mmen? Hat der Artenschwund in einem Gebiet pl\u00f6tzlich eingesetzt oder ist er schon seit l\u00e4ngerer Zeit zu beobachten? Reichert sich ein Schadstoff mit der Zeit an, oder wird er rasch abgebaut?<\/p>\n<p>Wird \u00fcber Messungen oder Beobachtungen berichtet, muss hinreichend deutlich werden, wann und \u00fcber welchen Zeitraum Daten erhoben wurden bzw. f\u00fcr welchen Zeitabschnitt sie relevant sind. Bei zeitlichen Ver\u00e4nderungen m\u00fcssen die Bezugspunkte klar werden, indem beispielsweise darauf hingewiesen wird, in welchem Zeitraum sich ein Umweltproblem versch\u00e4rft \/ gebessert hat, oder wann sich rechtliche Bestimmungen ge\u00e4ndert haben.<\/p>\n<p><strong><em>Die Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten<\/em><\/strong>, wenn z.B. unklar bleibt, wann Daten erhoben wurden, oder wenn die m\u00f6glichen Langzeitfolgen eines akuten Umweltproblems nicht thematisiert werden. Oder wenn das Verschwinden einer einzelnen Art als (zeitlich) singul\u00e4res Problem beschrieben wird (\u201eWachtelk\u00f6nig gef\u00e4hrdet Bau der Autobahn\u201c), ohne in Rechnung zu stellen, dass es auch ein Symptom f\u00fcr die schleichende Ver\u00e4nderung eines ganzen Lebensraums sein k\u00f6nnte und den m\u00f6glichen Verlust von Biodiversit\u00e4t in einen gr\u00f6\u00dferen Zusammenhang zu stellen. Nicht erf\u00fcllt kann das Kriterium beispielsweise auch sein, wenn berichtet wird, dass bestimmte Schadstoffe \u201eimmer h\u00e4ufiger\u201c nachgewiesen w\u00fcrden, ohne zu hinterfragen ob die Belastung zugenommen hat, oder ob die gemessenen Chemikalienwerte z.B. das Resultat einer zwischenzeitlich verbesserten Analytik sind.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;10. Kontext \/ Kosten&#8220; module_id=&#8220;kontext&#8220; _builder_version=&#8220;4.14.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h3>10. Kontext \/ Kosten<\/h3>\n<h4>\u00dcber naturwissenschaftliche, gesundheitliche und technische Aspekte hinaus werden politische, soziale, kulturelle oder wirtschaftliche Aspekte eines Umweltthemas einbezogen.<\/h4>\n<p>Je nach Art, Anlass und Gegenstand des Beitrags sollten nach M\u00f6glichkeit verschiedene \u2013 gleichwohl nicht zwingend alle Aspekte \u2013 dieser Dimensionen aufgezeigt werden. Eine wesentliche Rolle spielen oft die Kosten eines Umweltproblems oder einer ins Auge gefassten umweltpolitischen L\u00f6sung. Zum Kontext kann z.B. beim aktuellen Nachweis einer Wasserverschmutzung die Gesetzgebung zum Wasserrecht in der EU geh\u00f6ren, in der lokalen Berichterstattung z.B. die Frage, wie ein Naherholungsgebiet und damit die Bed\u00fcrfnisse von Anwohnern durch eine geplante Bauma\u00dfnahme beeinflusst w\u00fcrden. L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge zu Umweltproblemen h\u00e4ngen immer auch von den politischen Machtverh\u00e4ltnissen ab, insofern stellt sich z.B. die Frage, wie die unterschiedlichen Funktionstr\u00e4ger, Unternehmen und Verb\u00e4nde in der jeweiligen Region dazu stehen. Wo angebracht sind die Kosten von Umweltsch\u00e4den und -schutzma\u00dfnahmen zu beziffern (z.B. wenn Kostenaspekte von Experten oder anderen Diskutanten in die Debatte eingebracht werden).<\/p>\n<p><strong><em>Die Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten<\/em><\/strong>, wenn solche kontextualen Bez\u00fcge naheliegen, der Beitrag sich aber ohne ersichtlichen Grund auf rein naturwissenschaftlich-technische Aspekte beschr\u00e4nkt. So ist das Kriterium \u201enicht erf\u00fcllt\u201c, wenn beispielsweise \u00fcber die \u00f6kologischen Folgen einer zunehmenden Bodenversiegelung berichtet wird, aber keinerlei Aussagen zu den \u00f6konomischen und sozialen Ursachen und Folgen gemacht werden. Das Kriterium kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten, wenn sich der Beitrag nicht mit den finanziellen Aspekten eines Umweltproblems besch\u00e4ftigt, obwohl die Kosten bedeutsam sind und dazu auch Zahlen vorliegen. So sind z.B. bei Konzepten f\u00fcr neue Energiespeicher nicht nur die technischen Aspekte relevant, sondern auch Fragen der Wirtschaftlichkeit. Bei geplanten Ma\u00dfnahmen zum Hochwasserschutz kann es z.B. auch um die psychosozialen Folgen f\u00fcr die Menschen gehen, die in solchen Hochwassergebieten leben.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;General Criteria&#8220; module_id=&#8220;verstaendlichkeit&#8220; _builder_version=&#8220;4.13.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>Allgemeinjournalistische Kriterien<\/h2>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none\">\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_divider _builder_version=&#8220;4.13.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_divider][et_pb_text admin_label=&#8220;1. Themenauswahl&#8220; module_id=&#8220;themenauswahl&#8220; _builder_version=&#8220;4.14.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left\">1. Themenauswahl<\/h3>\n<h4>Das Thema ist aktuell, oder der Beitrag greift ein Thema auf, das auch unabh\u00e4ngig von aktuellen Anl\u00e4ssen relevant oder originell \/ ungew\u00f6hnlich ist.<\/h4>\n<p>Es muss deutlich werden, <u>warum<\/u> ein Medium \u00fcber ein Umweltthema ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt berichtet. Der Anlass kann einerseits ein aktuelles Geschehen sein (akut aufgetretene Umweltsch\u00e4den, neue Umwelttechnik, aktuelle Studie, Konferenz usw.). Dabei wird auch bewertet, ob der Beitrag im Hinblick auf die Aktualit\u00e4t dem jeweiligen Medium gerecht wird (Tageszeitung, Monatsmagazin) und die Aktualit\u00e4t \u00a0dem Rezipienten auch deutlich macht (z.B. durch Formulierungen wie \u201eErgebnisse, die in dieser Woche in einem Fachmagazin ver\u00f6ffentlicht wurden.\u201c oder \u201e\u2026wie der EU-Umweltministerrat in Br\u00fcssel am Montag beschlossen hat\u2026\u201c).<\/p>\n<p>Andererseits sind jenseits von Tagesaktualit\u00e4t und momentanen \u201eSkandalen\u201c viele Umweltthemen aber auch langfristig relevant (Klimaschutz, Biodiversit\u00e4t, Abholzung der Regenw\u00e4lder, \u00dcberfischung usw.). Findet ein Beitrag f\u00fcr solche besonders wichtigen Themenbereiche aktuelle oder originelle Ankn\u00fcpfungspunkte, oder liefert er dazu wichtige Hintergrundinformationen, die geeignet sind, das Interesse der Mediennutzer zu wecken, ist dies auch jenseits der \u00a0blo\u00dfen Tagesaktualit\u00e4t positiv zu bewerten.<\/p>\n<p><strong><em>Die Wertung kann z.B. \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten<\/em><\/strong>, wenn weder ein aktueller Anlass zur Berichterstattung besteht, noch die Relevanz oder die Originalit\u00e4t des Themas eine Berichterstattung unabh\u00e4ngig von aktuellen Anl\u00e4ssen rechtfertigt, umso mehr als damit eher ein Desinteresse (\u201eAbstumpfungseffekt\u201c) an Umweltthemen ausgel\u00f6st werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;2. Vermittlung&#8220; module_id=&#8220;vermittlung&#8220; _builder_version=&#8220;4.14.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h3>2. Vermittlung<\/h3>\n<h4>Komplexe Umwelt-Zusammenh\u00e4nge werden verst\u00e4ndlich gemacht.<\/h4>\n<p>Dieses Kriterium ist \u201eerf\u00fcllt\u201c, wenn ein Beitrag verst\u00e4ndlich und klar strukturiert ist, wenn er angemessene Satzl\u00e4ngen verwendet, Fachbegriffe nur in Ausnahmef\u00e4llen gebraucht (und diese dann erl\u00e4utert) und Zusammenh\u00e4nge gut erkl\u00e4rt. Auch eine originelle Darstellung, lebendige Beispiele und gute Auswahl von geeigneten Grafiken\/ Abbildungen und Tonelementen fallen hier ins Gewicht. Angemessene Vergleiche dienen der Verst\u00e4ndlichkeit, schiefe Bilder f\u00fchren in die Irre.<\/p>\n<p>Positiv ist zu bewerten, wenn die Geschichte nachvollziehbaren dramaturgischen Prinzipien folgt (z.B. Personalisierung, narrative Elemente, Bezug zur Alltagswelt), und wenn Form und Inhalt harmonieren. Eine unangemessen dramatisierende oder verharmlosende Sprache ist hingegen zu vermeiden. Handelt es sich um einen nachrichtlichen Beitrag, sollten die W-Fragen (wer, was, wo, wie, wann, warum) m\u00f6glichst vollst\u00e4ndig beantwortet werden. Generell gilt: Ma\u00dfstab ist eine dem gew\u00e4hlten Format angemessenen Umsetzung: Weiterf\u00fchrende Links bei Online-Beitr\u00e4gen, eine interessante filmische Umsetzung bei TV-Beitr\u00e4gen, gute O-T\u00f6ne im Radio, lebendige Sprache im Print-Medium.<\/p>\n<p><strong><em>Die Wertung kann z.B. \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten<\/em><\/strong>, wenn Fachjargon ohne Erl\u00e4uterung verwendet wird, wenn Zusammenh\u00e4nge, Ursachen und Folgen nicht angemessen erl\u00e4utert werden oder der Beitrag nicht klar strukturiert ist, sodass er f\u00fcr fachlich nicht vorgebildete Leser schwer oder gar nicht verst\u00e4ndlich ist.<\/p>\n<p>\u201eNicht erf\u00fcllt\u201c kann das Kriterium auch sein, wenn im Beitrag ein roter Faden fehlt und er sich auf eine Aneinanderreihung verschiedener Aspekte beschr\u00e4nkt (nach dem Muster: \u201ealles, was ich schon immer mal zum Thema xyz sagen wollte.\u201c) Oft ist es interessanter und informativer, wenn ein Text sich auf ausgew\u00e4hlte Aspekte beschr\u00e4nkt und diese vertieft.<\/p>\n<p>Gibt der Beitrag ausschlie\u00dflich den Inhalt einer Pressemitteilung wieder, ist das Kriterium \u201enicht erf\u00fcllt\u201c. Obwohl dieser Fall bereits beim umweltjournalistischen Kriterium Ziff. 5 zur Wertung \u201enicht erf\u00fcllt\u201c f\u00fchrt, wird er hier erneut ber\u00fccksichtigt, weil keine eigenst\u00e4ndige journalistische Leistung vorliegt (vergl. <a href=\"http:\/\/www.presserat.de\/fileadmin\/user_upload\/Downloads_Dateien\/Leitfaden_Ziffer_7.pdf\">Pressekodex: \u201eDie Glaubw\u00fcrdigkeit der Presse als Informationsquelle gebietet besondere Sorgfalt beim Umgang mit PR-Material<\/a>\u201c).<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;3. Faktentreue&#8220; module_id=&#8220;faktentreue&#8220; _builder_version=&#8220;4.14.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h3>3. Faktentreue<\/h3>\n<h4>Der Beitrag gibt die wesentlichen Daten und Fakten korrekt wieder.<\/h4>\n<p>Bei diesem Kriterium geht es darum, zu pr\u00fcfen, ob ein Beitrag offensichtliche, wesentliche Fehler bei den Fakten enth\u00e4lt. Gibt er die Hauptaussage einer Studie oder anderer Quellen, auf die er sich bezieht, richtig wieder? Stimmen die Zahlen, die im Beitrag genannt werden, mit den zitierten Quellen \u00fcberein? Beschreibt der Beitrag \u2013 soweit \u00fcberpr\u00fcfbar \u2013 Ereignisse, Abl\u00e4ufe, Messverfahren oder z.B. auch die Methodik einer Studie richtig? \u201eRichtigkeit\u201c ist hier weder gleichbedeutend mit objektiver Wahrheit noch mit Vollst\u00e4ndigkeit. Es m\u00fcssen also nicht alle Aspekte einer Studie, alle Vorkommnisse bei einer Umweltkatastrophe, s\u00e4mtliche Details eines Messverfahrens beschrieben werden. Doch die im Beitrag genannten Fakten m\u00fcssen zumindest mit den dazu angegebenen Quellen \u00fcbereinstimmen. Wenn wesentliche Aussagen lediglich nicht ausreichend belegt sind, wird das nicht an dieser Stelle bewertet, sondern beim umweltjournalistischen Kriterium Ziff. 2 \u201eBelege \/ Evidenz\u201c.<\/p>\n<p><strong><em>Die Wertung kann z.B. \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten<\/em><\/strong>, wenn in einem Beitrag \u2013 auch jenseits wissenschaftlicher Studien \u2013 offensichtlich fehlerhafte Angaben gemacht werden, wenn erkennbare Widerspr\u00fcche in der Datenlage verschwiegen werden, wenn der Beitrag erkennbar falsche Daten, Zahlen oder Fakten (z.B. zur Funktion von Experten) nennt, falsche Bez\u00fcge (Ursache &gt; Wirkung) herstellt oder z.B. vorl\u00e4ufige Annahmen und Risikoabsch\u00e4tzungen als gesichertes Wissen pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#F6F6F6&#8243; custom_padding=&#8220;20px|20px|20px|20px|false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text ol_position=&#8220;outside&#8220; ol_item_indent=&#8220;20px&#8220; admin_label=&#8220;Kriterien-Kasten Umwelt&#8220; _builder_version=&#8220;4.13.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; text_text_color=&#8220;#000000&#8243; text_font_size=&#8220;14px&#8220; text_line_height=&#8220;2.1em&#8220; ol_text_align=&#8220;left&#8220; ol_line_height=&#8220;2.4em&#8220; header_2_text_color=&#8220;#444444&#8243; background_color=&#8220;#f6f6f6&#8243; module_alignment=&#8220;left&#8220; custom_padding=&#8220;15px|15px|15px|15px|false|false&#8220; global_module=&#8220;1285&#8243; saved_tabs=&#8220;all&#8220; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>Die Kriterien des<br \/>Medien-Doktor UMWELT<\/h3>\n<p>Es folgt der 2020 \u00fcberarbeitete und aktuell g\u00fcltige Kriterienkatalog. Der alte Kriterienkatalog, an dem sich alle vorher ver\u00f6ffentlichten Gutachten orientieren, <a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/umwelt\/mediendoktor-umwelt-alte-kriterien\/\">kann hier eingesehen werden<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.medien-doktor.de\/umwelt\/die-kriterien\/#\u00fcbertreibung\">KEINE \u00dcBERTREIBUNG \/ VERHARMLOSUNG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.medien-doktor.de\/umwelt\/die-kriterien\/#handlungsoptionen\">L\u00d6SUNGSHORIZONTE UND HANDLUNGSOPTIONEN<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.medien-doktor.de\/umwelt\/die-kriterien\/#raum\">R\u00c4UMLICHE DIMENSION<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.medien-doktor.de\/umwelt\/die-kriterien\/#zeit\">ZEITLICHE DIMENSION (NACHHALTIGKEIT)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.medien-doktor.de\/umwelt\/die-kriterien\/#contra\">PRO UND CONTRA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.medien-doktor.de\/umwelt\/die-kriterien\/#belege\">BELEGE \/ EVIDENZ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.medien-doktor.de\/umwelt\/die-kriterien\/#experten\">EXPERTEN \/ QUELLENTRANSPARENZ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.medien-doktor.de\/umwelt\/die-kriterien\/#interessenkonflikte\">INTERESSENKONFLIKTE<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.medien-doktor.de\/umwelt\/die-kriterien\/#kontext\">EINORDNUNG IN DEN KONTEXT<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.medien-doktor.de\/umwelt\/die-kriterien\/#faktentreue\">FAKTENTREUE<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.medien-doktor.de\/umwelt\/die-kriterien\/#eigenleistung\">JOURNALISTISCHE EIGENLEISTUNG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.medien-doktor.de\/umwelt\/die-kriterien\/#darstellung\">ATTRAKTIVIT\u00c4T DER DARSTELLUNG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.medien-doktor.de\/umwelt\/die-kriterien\/#verst\u00e4ndlichkeit\">VERST\u00c4NDLICHKEIT<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.medien-doktor.de\/umwelt\/die-kriterien\/#themenauswahl\">THEMENAUSWAHL<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mediendoktor UMWELT &#8211; Kriterien bis 2020 Die Bewertungskriterien f\u00fcr den Mediendoktor UMWELT wurden 2020 \u00fcberarbeitet. Es folgt der alte Kriteriensatz, an dem sich alle vor Mai 2020 verfassten Gutachten orientieren. Hier gibt es den alten Kriteriensatz in englischer Sprache. \u00a0 Umweltjournalistische Kriterien1. Keine \u00dcbertreibung \/ Verharmlosung Risiken und Chancen werden weder \u00fcbertrieben dargestellt noch bagatellisiert [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-3114","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/medien-doktor.de\/umwelt\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3114","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/medien-doktor.de\/umwelt\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/medien-doktor.de\/umwelt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/medien-doktor.de\/umwelt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/medien-doktor.de\/umwelt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3114"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/medien-doktor.de\/umwelt\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3114\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3430,"href":"https:\/\/medien-doktor.de\/umwelt\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3114\/revisions\/3430"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/medien-doktor.de\/umwelt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3114"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}