{"id":418,"date":"2021-07-05T13:27:50","date_gmt":"2021-07-05T11:27:50","guid":{"rendered":"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/?page_id=418"},"modified":"2021-11-05T21:13:14","modified_gmt":"2021-11-05T20:13:14","slug":"die-kriterien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/die-kriterien\/","title":{"rendered":"Die Kriterien"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_padding=&#8220;10px|||||&#8220; da_disable_devices=&#8220;off|off|off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; da_is_popup=&#8220;off&#8220; da_exit_intent=&#8220;off&#8220; da_has_close=&#8220;on&#8220; da_alt_close=&#8220;off&#8220; da_dark_close=&#8220;off&#8220; da_not_modal=&#8220;on&#8220; da_is_singular=&#8220;off&#8220; da_with_loader=&#8220;off&#8220; da_has_shadow=&#8220;on&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;2_3,1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;\u00dcberschrift &#8220; _builder_version=&#8220;4.10.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h1>Die Kriterien<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine \u00dcbersicht der Kriterien des Medien-Doktor GESUNDHEIT, Medien-Doktor ERN\u00c4HRUNG und Medien-Doktor UMWELT k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Relaunch_Kriterien_MDU_MDG_MDE.pdf\">hier als pdf herunterladen<\/a>.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text module_id=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.10.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Eine \u00dcbersicht der Kriterien des Medien-Doktor ERN\u00c4HRUNG.<\/p>\n<p>Kriterien weiterer Medien-Doktor Projekte finden sich hier:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/medien-doktor.de\/gesundheit\/die-kriterien\/\">Kriterien des Medien-Doktor GESUNDHEIT<\/a><\/li>\n<li>Kriterien des Medien-Doktor UMWELT (demn\u00e4chst wieder erreichbar).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine Zusammenstellung aller drei Kriteriensets im Vergleich kann <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20210228220415\/http:\/\/www.medien-doktor.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Relaunch_Kriterien_MDU_MDG_MDE.pdf\">hier als\u00a0PDF heruntergeladen <\/a><a href=\"http:\/\/medien-doktor.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Relaunch_Kriterien_MDU_MDG_MDE.pdf\">werden<\/a>.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;1. Positive Effekte (Nutzen)&#8220; module_id=&#8220;nutzen&#8220; _builder_version=&#8220;4.10.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>1. Positive Effekte (potenzieller Nutzen)<\/h2>\n<h4>Wie ist der potenziell positive Effekt eines Lebensmittels\/einer Ern\u00e4hrungsform\/einer Substanz dargestellt?<\/h4>\n<p>Wenn ein journalistischer Beitrag zum Beispiel \u00fcber ein Lebensmittel oder neue Ern\u00e4hrungsform oder eine Di\u00e4t berichtet, ist es f\u00fcr die Leser, Zuh\u00f6rer oder Zuschauer wichtig, etwas \u00fcber die positiven Effekte zu erfahren. Um eine echte Hilfestellung zu bieten, sollte das Ausma\u00df dieser Effekte quantitativ dargestellt werden. Dabei gen\u00fcgt es allerdings nicht, in den Beitr\u00e4gen nur relative Zahlen anzugeben, wie es oft in wissenschaftlichen Studien passiert, etwa, dass durch eine neue Ern\u00e4hrungsform das Risiko f\u00fcr einen Herzinfarkt um 50 Prozent sinkt. Was zun\u00e4chst wie ein gro\u00dfer Erfolg klingt, kann in absoluten Zahlen n\u00e4mlich bedeuten, dass das Risiko lediglich von zwei auf ein Prozent gesunken ist. Um den Mediennutzern keinen verzerrten Eindruck von den positiven Effekten einer Behandlung zu vermitteln, sollten journalistische Beitr\u00e4ge daher stets absolute Zahlen verwenden.<\/p>\n<p>Wenn es etwa um Ma\u00dfnahmen zum Gewichtsverlust geht, sollte angeben werden, wie viele Gramm\/Kilogramm in welchem Zeitraum realistisch abgenommen werden k\u00f6nnen. Die Angabe eines maximal m\u00f6glichen Wertes allein, statt eines Durchschnittwertes, w\u00fcrde also nicht ausreichen, da es sich nur um einen selten erreichten Extremwert handelt. Wird behauptet, dass eine Ern\u00e4hrungsform hilft, das Leben zu verl\u00e4ngern, sollte deutlich werden, um wie viele Monate (Jahre\u2026) es sich wahrscheinlich handelt. Konkrete Zahlen sind wichtig, um Mediennutzer ein realistisches Bild vom Ausma\u00df eines Effektes zu beschreiben.<\/p>\n<p>Fehlen konkrete, quantifizierte Angaben, sollte deutlich werden, warum es ggf. nicht m\u00f6glich ist, diese zu machen \u2013 und die Darstellung eines potenziellen positiven Effekts dennoch sinnvoll ist.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sollten positive Effekte eines Verfahrens nicht kleiner oder gr\u00f6\u00dfer dargestellt werden als in der Quelle (z. B. die Studie) beschrieben.<\/p>\n<p>Es sollte auch vermittelt werden, welcher Gruppe von Menschen die positiven Effekte zu Gute kommen k\u00f6nnen: Geht es zum Beispiel um Allergiker oder stark \u00fcbergewichtige Personen oder besonders alte Menschen?<\/p>\n<p><em>Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten, wenn z.B. \u2026<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>ein positiver Effekt \u00fcberhaupt nicht quantifiziert wird, und nicht deutlich wird, warum er nicht quantifiziert wird.<\/li>\n<li>nur relative, aber keine absolute Effektangaben gemacht werden.<\/li>\n<li>statt Studienergebnissen einzelne, positive Erlebnisberichte von Patienten im Mittelpunkt des Beitrags stehen.<\/li>\n<li>Statistiken angemessen zitiert werden, der gesamte Beitrag jedoch durch eine unwidersprochene, \u00fcbertriebene Aussage v\u00f6llig unausgewogen wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zentrale Frage, die f\u00fcr Mediennutzer zu kl\u00e4ren w\u00e4re:<\/strong><\/p>\n<p><em>Ist der positive Effekt wirklich so gro\u00df oder klein, wie er dargestellt wird?<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;2. Negative Effekte&#8220; module_id=&#8220;risiken&#8220; _builder_version=&#8220;4.10.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>2.\u00a0Negative Effekte (Risiken)<\/h2>\n<h4>Werden bzw. wie werden Risiken dargestellt?<\/h4>\n<p>Ein Beitrag sollte immer auf m\u00f6gliche relevante negative Effekte und Risiken eines Lebensmittels\/einer Ern\u00e4hrungsform\/einer Substanz eingehen. Im Idealfall beschreibt er wie h\u00e4ufig und wie schwer die negativen Effekte sind. Auch manche leichteren (\u201aminor\u2018) Nebenwirkungen k\u00f6nnen dramatische Auswirkungen auf das Leben eines einzelnen Menschen haben. So k\u00f6nnen Verstopfung oder Bl\u00e4hungen durchaus stark belastende Folgen sein, die im Fall der Verstopfung sogar lebensbedrohlich ausfallen k\u00f6nnen, von einer breiteren Bev\u00f6lkerung aber als eher geringere Nebenwirkungen wahrgenommen werden.<\/p>\n<p>Spielt ein Beitrag die m\u00f6glichen negativen Effekte\/Risiken eines Lebensmittels\/einer Ern\u00e4hrungsform\/einer Substanz herunter, ist dieses Kriterium mit einem \u201anicht erf\u00fcllt\u2018 zu bewerten. Ebenso w\u00fcrde man werten, wenn m\u00f6gliche Sch\u00e4den eines Verfahrens nicht quantifiziert werden, obwohl die Zahlen in der besprochenen Studie zu finden sind. Anekdoten von Patienten reichen zur Darstellung der negativen Effekte dagegen nicht aus.<\/p>\n<p>Insgesamt sollte ein Beitrag negative Effekte nicht leichter oder schwerer darstellen als in den vorhandenen Quellen (z.B. wissenschaftlichen Studien) dargelegt.<\/p>\n<p><em>Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten, wenn z.B. \u2026<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>m\u00f6gliche, relevante negative Effekte\/Risiken nicht erw\u00e4hnt werden.<\/li>\n<li>m\u00f6gliche negative Effekte nicht quantifiziert werden (falls die Nebenwirkungen zentral f\u00fcr die Berichterstattung sind).<\/li>\n<li>der Schweregrad m\u00f6glicher Sch\u00e4den nicht beschrieben wird.<\/li>\n<li>vermeintlich unbedeutende negative Effekte\/Risiken nicht ber\u00fccksichtigt werden, die einen betr\u00e4chtlichen Einfluss auf das Leben einer Person haben k\u00f6nnten.<\/li>\n<li>sich zu sehr auf Anekdoten von Patienten verlassen wird (v. a., wenn es um die Sicherheit geht).<\/li>\n<li>nur ein an der Studie beteiligter Experte im Beitrag erkl\u00e4rt, dass ein Verfahren sicher ist \u2013 ohne diese Aussage durch objektive Daten zu untermauern.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zentrale Frage, die f\u00fcr Mediennutzer zu kl\u00e4ren w\u00e4re:<\/strong><\/p>\n<p><em>Welche negativen Effekte\/Risiken hat ein Lebensmittel\/eine Ern\u00e4hrungsform\/eine Substanz oder ein Produkt?<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;3. Alternativen &#8220; module_id=&#8220;alternativen&#8220; _builder_version=&#8220;4.10.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>3.\u00a0Alternativen\/Vergleich<\/h2>\n<h4>Wie schneidet ein(e) Lebensmittel\/Ern\u00e4hrungsform\/Substanz im Vergleich zu anderen ab?<\/h4>\n<p>Um einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen wie ausgepr\u00e4gt\/relevant ein positiver oder negativer Effekt eines Lebensmittels\/einer Ern\u00e4hrungsform\/einer Substanz ist, sollte ein Beitrag Vergleiche heranziehen, wie andere Lebensmittel\/ Ern\u00e4hrungsformen\/Substanzen hinsichtlich dieses Effektes abschneiden. Dabei geht es nicht um Vollst\u00e4ndigkeit, sondern um exemplarische Vergleiche, die es Mediennutzer erm\u00f6glichen, sich ein Bild zu machen. Dar\u00fcber hinaus helfen auch Vergleiche mit anderen Ma\u00dfnahmen (Sport, Medikamente) zur Einordnung und sind daher w\u00fcnschenswert.<\/p>\n<p>Ist ein Effekt von Grund auf neu, dann sollte der Beitrag erw\u00e4hnen, dass es keine vergleichbaren Alternativen gibt, oder dass es bisher nur unterst\u00fctzende oder die Symptome lindernde Versorgung gab.<\/p>\n<p>Es sollte auch nicht vergessen werden, dass \u201anichts zu tun\u2018 ebenfalls eine Alternative sein kann.<\/p>\n<p><em>Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten, wenn z.B. \u2026<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>eine Di\u00e4t besprochen wird, ohne auf andere Methoden des Gewichtsverlustes (wie zum Beispiel Bewegung) zu verweisen.<\/li>\n<li>ein neuer Test auf eine Lebensmittelunvertr\u00e4glichkeit vorgestellt wird, ohne auf alternative Tests zu verweisen \u2013 inklusive der Option im Fall eines Screening-Tests, dass man auch darauf verzichten kann.<\/li>\n<li>es nicht gelingt, Vor- und Nachteile eines neuen Ansatzes im Vergleich zu bestehenden Verfahren zu diskutieren.<\/li>\n<li>nicht dargestellt wird, wie das Lebensmittel\/die Ern\u00e4hrungsform\/die Substanz in die Landschaft wichtiger bestehender Alternativen passt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zentrale Frage, die f\u00fcr Mediennutzer zu kl\u00e4ren w\u00e4re:<\/strong><\/p>\n<p><em>Wie schneidet der Effekt des Lebensmittels\/der Ern\u00e4hrungsform\/der Substanz im Vergleich zu anderen Ma\u00dfnahmen ab?<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;4. Belege&#8220; module_id=&#8220;belege&#8220; _builder_version=&#8220;4.10.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>4.\u00a0Belege\/Evidenz<\/h2>\n<h4>Versucht der Beitrag die Belege\/die Evidenz darzustellen und einzuordnen?<\/h4>\n<p>Der journalistische Beitrag sollte die Qualit\u00e4t der Belege (wie zum Beispiel angef\u00fchrte Studien) und ihre Aussagekraft einordnen, auf denen die Behauptungen zu den Effekten eines Lebensmittels\/einer Ern\u00e4hrungsform\/einer Substanz beruhen.<\/p>\n<p>Insbesondere, wenn es keine guten Belege f\u00fcr eine Aussage zu Effekten gibt, sollte dies im Beitrag deutlich gemacht werden.<\/p>\n<p>Klassisches Beispiel im Bereich der Ern\u00e4hrungsforschung ist der Fall, dass in einem Beitrag \u00fcber die Effekte bestimmter Ern\u00e4hrungsformen oder Lebensmittel kausale Zusammenh\u00e4nge behauptet werden (XY bewirkt dies und jenes), obwohl die Ergebnisse dazu nur aus Beobachtungsstudien stammen. Beobachtungsstudien k\u00f6nnen solche kausalen Zusammenh\u00e4nge jedoch im Regelfall nicht belegen.<\/p>\n<p>Die abgestufte Aussagekraft von Studiendesigns, (engl.: hierarchy of evidence), mitunter auch in Form einer \u201eEvidenzpyramide\u201c dargestellt, ist ein wichtiger Aspekt zur Bewertung, den Journalisten ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen und den sie Lesern und Zuschauern erkl\u00e4ren sollten.<\/p>\n<p>Stammen Aussagen zu Effekten nur von einem Experten, sollte ein Artikel zeigen, ob diese Aussagen auf aussagekr\u00e4ftigen Studien beruhen oder eher auf Erfahrungswerten des Experten (Expertenurteile stehen am unteren Ende der Evidenzpyramide!).<\/p>\n<p>Gibt es gar keine Studien bzw. keine kontrollierten Studien zu einem Effekt, sollte dies deutlich werden. Es muss dann erkl\u00e4rt werden, woher das Wissen stammt, das behauptet wird \u2013 und warum es trotz der schlechten Evidenzlage relevant sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><em>Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c\u00a0lauten, wenn z.B. \u2026<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>es nicht gelingt die Grenzen eines Studiendesigns herauszustellen.<\/li>\n<li>ein Hinweis fehlt, dass man bei der Interpretation von unkontrollierten Daten Vorsicht walten lassen muss.<\/li>\n<li>kausale Zusammenh\u00e4nge dargestellt werden, die aber aufgrund des Studiendesigns so nicht zu belegen sind.<\/li>\n<li>nicht dargestellt wird, wo die Grenzen kleiner Studien (insbesondere zum Nachweis auch kleiner Effekte) liegen.<\/li>\n<li>sich zu sehr auf positive\/negative Erlebnisberichte von Personen\/Anekdoten verlassen wird, die wom\u00f6glich nicht repr\u00e4sentativ sind.<\/li>\n<li>nicht darauf hingewiesen wird, dass zum Beispiel die \u00c4nderung eines Laborwerts mit positiven gesundheitlichen Auswirkungen <strong>gleichgesetzt<\/strong> wird (also ein so genannter Surrogatparameter verwendet wird). Eine Senkung des Cholesterinwertes, bedeutet nicht zwangsl\u00e4ufig, dass das Risiko an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben gesenkt ist.<\/li>\n<li>nicht deutlich wird, dass es bei Ergebnissen, die auf Konferenzen pr\u00e4sentiert werden, nur eine eingeschr\u00e4nkte\/schlechte Begutachtung (peer review) gibt.<\/li>\n<li>Ergebnisse aus Tierversuchen oder Laborexperimenten pr\u00e4sentiert werden, ohne den Leser\/Zuschauer\/H\u00f6rer darauf hinzuweisen, dass diese gar nicht oder bestenfalls eingeschr\u00e4nkt auf die menschliche Gesundheit \u00fcbertragbar sind.<\/li>\n<li>ein Beitrag lediglich auf den Aussagen <em>eines<\/em> Experten beruhen, ohne dass im Artikel deutlich w\u00fcrde, woher dieser sein Wissen bezieht.<\/li>\n<li>ein Beitrag lediglich eine Zusammenfassung eines Vortrags darstellt, ohne diesen kritisch hinsichtlich der Belege zu hinterfragen.<\/li>\n<li>\u00c4hnliches gilt f\u00fcr Zusammenfassungen von Artikeln aus anderen Massenmedien oder Posts von Social-Media-Kan\u00e4len prominenter Personen (vgl. zudem auch Kriterium 6 \u201ejournalistische Eigenleistung\u201c).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zentrale Frage, die f\u00fcr Mediennutzer zu kl\u00e4ren w\u00e4re:<\/strong><\/p>\n<p><em>Kann man mit den angef\u00fchrten Belegen\/Studienmethoden \u00fcberhaupt diese Aussagen machen?<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;5. Experten\/Quellentransparenz&#8220; module_id=&#8220;experten&#8220; _builder_version=&#8220;4.10.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>5.\u00a0Experten\/Quellentransparenz<\/h2>\n<h4>Gibt es\u00a0zumindest eine weitere, m\u00f6glichst unabh\u00e4ngige Quelle?<\/h4>\n<p>Der Beitrag macht klar, woher die verwendeten Informationen und Bewertungen stammen und st\u00fctzt sich dabei auf mindestens zwei geeignete, voneinander unabh\u00e4ngige Quellen. Zitierte Studien sollten eindeutig zu identifizieren sein. Es muss klar werden, wo diese publiziert wurden (Fachzeitschrift, Preprint-Server, Publikation eines Lebensmittelherstellers oder einer Organisation).<\/p>\n<p>Meist werden in einem Beitrag \u00fcber eine neue Studie die Autoren der Untersuchung oder der Autor eines Buches zitiert. Um den Beitrag ausgewogen zu gestalten, sollte jedoch mindestens eine weitere, unabh\u00e4ngige Quelle darin vorkommen, z.B. ein weiterer Experte, ein Zitat aus einer weiteren Studie, die offiziellen Empfehlungen einer Beh\u00f6rde oder einer Forschungsinstitution. Dabei darf weder der Experte noch die Institution in einer direkten Abh\u00e4ngigkeit zu den im Artikel vorkommenden Hauptexperten stehen (Interessenkonflikt durch zu gro\u00dfe N\u00e4he, vgl. Kriterium 5). Die Person sollte also nicht in derselben Arbeitsgruppe, derselben Uni oder Institution o.\u00e4. arbeiten oder Co-Autor der im Artikel vorgestellten Studie oder des vorgestellten Buches sein.<\/p>\n<p>Es sollte deutlich werden, welche Expertise einen Experten zu einem geeigneten\/einschl\u00e4gigen Experten macht (oder unsere Nachrecherche in Publikationsdatenbanken, Institutswebseiten oder Internetseiten des Experten sollte zumindest eine solche ergeben). Zur Erkl\u00e4rung von Lehrbuchwissen (zum Beispiel zu allgemeinen Fragen des Stoffwechsels) ist der Anspruch an die Expertenauswahl geringer als bei der Darstellung neuer Studien aus der aktuellen Spitzenforschung.<\/p>\n<p>In einem Interview sollte sich die zweite Stimme\/zweite Meinung in den Interviewfragen wiederfinden, da es hier naturgem\u00e4\u00df nicht m\u00f6glich ist, eine zweite Quelle in die Antworten einzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p><em>Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten, wenn z.B. \u2026<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>eine zweite unabh\u00e4ngige\/unbeteiligte Quelle fehlt.<\/li>\n<li>nicht deutlich wird, warum ein Experte als Experte geeignet ist, welche Expertise er hat oder unsere Recherchen keine ausreichende Expertise ergeben.<\/li>\n<li>ein ausgew\u00e4hlter weiterer Experte nicht ausreichend unabh\u00e4ngig vom ersten Experten ist, weil er zum Beispiel in dessen Arbeitsgruppe arbeitet oder Co-Autor der vorgestellten Studie ist oder sonst in einer f\u00fcr das Thema relevanten abh\u00e4ngigen Arbeitsbeziehung steht. Die Wertung ist unabh\u00e4ngig davon, ob diese Abh\u00e4ngigkeit im Artikel deutlich gemacht wird oder nicht. (<em>siehe dazu auch Kriterium 5 Interessenkonflikte<\/em>)<\/li>\n<li>in einem Interview in den Fragen oder erkl\u00e4rendem Begleittext nicht auf andere Experten oder andere Quellen verwiesen wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zentrale Frage, die f\u00fcr Mediennutzer zu kl\u00e4ren w\u00e4re:<\/strong><\/p>\n<p><em>Wie sch\u00e4tzen andere, unabh\u00e4ngige, einschl\u00e4gige Experten \/ Institutionen \/ die Informationen zu Effekten eines Lebensmittels\/einer Ern\u00e4hrungsform\/einer Substanz ein?<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;6. Interessenkonflikte&#8220; module_id=&#8220;interessen&#8220; _builder_version=&#8220;4.10.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>6.\u00a0Interessenkonflikte<\/h2>\n<h4>Liegen bei den im Beitrag angef\u00fchrten Personen oder dem Medium selbst (insbesondere finanzielle) Interessenkonflikte vor?<\/h4>\n<p>Wir erwarten, dass in einem Beitrag vorhandene Interessenkonflikte angesprochen und gegebenenfalls eingeordnet werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Beurteilung der Aussagen eines Experten ist es wichtig zu wissen, wie unabh\u00e4ngig er ist \u2013 da bekannt ist, dass Abh\u00e4ngigkeiten, insbesondere finanzieller Art, zu voreingenommenen Beurteilungen und Forschungsergebnissen f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Daher sollte ein Beitrag klarstellen, ob bei einem Experten Interessenkonflikte vorliegen, etwa weil die Forschung durch eine Firma oder eine NGO finanziert wird, ein Patent oder ein Werbevertrag vorhanden ist, oder der Experte an einem empfohlenen Produkt mitverdient. Auch wenn Ern\u00e4hrungsberater bevorzugt bestimmte Produkte\/Konzepte empfehlen, die sie selbst verkaufen, sollte dies in einem Artikel unbedingt deutlich werden.<\/p>\n<p>Liegen keine Interessenkonflikte vor (bzw. die Gutachterinnen und Gutachter haben im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten keine finden k\u00f6nnen), muss darauf im Beitrag nicht explizit darauf hingewiesen werden. Das Kriterium wird demnach als \u201eerf\u00fcllt\u201c betrachtet, auch ohne, dass der Beitrag den fehlenden Interessenkonflikt erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Wie relevant ein Interessenkonflikt ist, m\u00fcssen die Gutachter von Fall zu Fall abw\u00e4gen. Nicht jede Finanzierung, z.B. durch die Industrie, f\u00fchrt automatisch zu einer Beeinflussung von Forschungsresultaten. Dennoch sollte ein journalistischer Beitrag sie aufzeigen (siehe dazu auch diese Beitr\u00e4ge zum Thema Interessenkonflikte bzw. Befangenheit:<\/p>\n<ul>\n<li>Marcus Anh\u00e4user\/Klaus Koch, <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20210228220415\/http:\/\/www.medien-doktor.de\/gesundheit\/sprechstunde\/interessenkonflikte-wie-sollten-journalisten-daruber-berichten\/\">Interessenkonflikte: Wie sollten Journalisten dar\u00fcber berichten?<\/a>, Medien-Doktor.de<\/li>\n<li>Klaus Koch, <a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/gesundheit\/sprechstunde\/interessenkonflikte-eine-abgrenzung\/\">Interessenkonflikte: Eine Abgrenzung<\/a>, Medien-Doktor.de<\/li>\n<li>Irene Berres\/Klaus Koch: <a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/gesundheit\/sprechstunde\/praxisbrichte-6-experten-interessen-und-konflikte\/\">Praxisberichte 6 \u2013 Experten, Interessen und Konflikte, Praxisberichte<\/a>, Medien-Doktor.de<\/li>\n<li>DFG, <a href=\"http:\/\/www.dfg.de\/formulare\/10_201\/10_201_de.pdf\">Hinweise zur Befangenheit (PDF)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten, wenn z.B. \u2026<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>nicht auf tats\u00e4chliche oder potenzielle Interessenkonflikte des Hauptexperten oder anderer Experten hingewiesen wird.<\/li>\n<li>der Beitrag nicht erw\u00e4hnt, dass bei weiteren Experten oder Personen ein relevantes Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis vom Hauptexperten besteht, weil sie in derselben Arbeitsgruppe arbeiten oder Co-Autoren der vorgestellten Studie sind (siehe dazu auch Kriterium 5 zu Experten\/Quellentransparenz). Werden diese Zusammenh\u00e4nge deutlich, wird das Kriterium als \u201eerf\u00fcllt\u201c gewertet.<\/li>\n<li>nicht deutlich wird, dass das Medium selbst einen Interessenkonflikt hat, weil es sich bei den im Artikel gesetzten Links um bezahlte Links (&#8222;Verkaufslinks, Affiliate Links&#8220;) handelt, oder das Medium f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung des Beitrags bezahlt wurde.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zentrale Frage, die f\u00fcr Mediennutzer zu kl\u00e4ren w\u00e4re:<\/strong><\/p>\n<p><em>Gibt es Abh\u00e4ngigkeiten, die das Urteil eines Experten\/einer Person beeinflussen k\u00f6nnten?<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;7. Kontext&#8220; module_id=&#8220;kontext&#8220; _builder_version=&#8220;4.10.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>7.\u00a0Einordnung in den Kontext<\/h2>\n<h4>Werden Aspekte wie Kosten\/Herkunft\/Verf\u00fcgbarkeit\/soziale Folgen\/Neuheit\/Ethik u.a. \u2013 wenn relevant \u2013 in der Geschichte angesprochen und eingeordnet?<\/h4>\n<p>Auch wenn Kosten bei Lebensmitteln\/Ern\u00e4hrungsformen\/einzelnen Substanzen oft als bekannt vorausgesetzt werden k\u00f6nnen oder keine so gro\u00dfe Rolle spielen, dass diese \u00fcberhaupt thematisiert werden m\u00fcssten, gibt es doch vereinzelte Themen, bei denen diese wichtig sind \u2013 und Mediennutzer daher vermittelt werden sollten.<\/p>\n<p>So k\u00f6nnen Kosten zum Beispiel in Zusammenhang mit Artikeln aus dem Umfeld von Ern\u00e4hrung und Gesundheit wichtig werden, wenn es um die regelm\u00e4\u00dfige Einnahme von Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln geht oder wenn bestimmte Ern\u00e4hrungskonzepte vorgestellt werden (Formula-Di\u00e4ten). In solchen F\u00e4llen halten wir es f\u00fcr wichtig, dass diese, zum Teil erheblichen Kosten \u2013 wie bei Arzneimitteln auch \u2013 thematisiert, gegebenenfalls verglichen und vor allem konkret benannt werden.<\/p>\n<p>Neben den direkten Kosten f\u00fcr Verbraucher k\u00f6nnen aber auch gesellschaftliche Kosten bei einem Thema eine Rolle spielen, die eine Beitrag verdeutlichen sollte. Etwa Kosten aufgrund von Umweltbelastungen in der Herstellung des Lebensmittels oder des Transports oder Kosten f\u00fcr die Allgemeinheit zur Behandlung von Folgen einer verbreiteten Fehlern\u00e4hrung.<\/p>\n<p>In diesen F\u00e4llen spielt oft auch das Teil-Kriterium Verf\u00fcgbarkeit oder die Herkunft eine Rolle, das hier bewertet werden kann \u2013 insbesondere dann, wenn ein Aspekt dazu nicht offensichtlich ist: Das betrifft die Herkunft bzw. Verbreitung exotischer \u201eSuperfoods\u201c (\u00fcber die g\u00e4ngigen Nahrungsmittel wie Banane, Ananas, Mango etc. hinaus) ebenso wie etwa Konzeptdi\u00e4ten, die nur an bestimmten Gesundheitszentren in einigen Regionen oder bei bestimmten Ern\u00e4hrungsberatern verf\u00fcgbar sind \u2013 und somit f\u00fcr gro\u00dfe Teile der Leserschaft gar nicht zu Debatte stehen.<\/p>\n<p>Ebenfalls Kosten\/ Verf\u00fcgbarkeit\/Herkunft k\u00f6nnen Aspekte wie die landwirtschaftliche Produktionsweise oder \u00e4hnliche Parameter abgehandelt werden, wenn diese f\u00fcr Entscheidung der Verbraucher\/Mediennutzer relevant werden k\u00f6nnten \u2013 etwa, weil es sich um eine besonders umweltschonende oder umgekehrt sch\u00e4digende Produktionsweise oder um gentechnisch ver\u00e4nderte Lebensmittel handelt.<\/p>\n<p>In manchen F\u00e4llen k\u00f6nnte es wichtig sein, auch Kontexte wie die m\u00f6glichen sozialen oder ethischen Folgen einer Berichterstattung oder einer Ern\u00e4hrungsform zu thematisieren. Beispielsweise k\u00f6nnte in einem Artikel \u00fcber eine Di\u00e4t die Problematik von Essst\u00f6rungen oder falscher K\u00f6rperbilder bei Jugendlichen angesprochen werden.<\/p>\n<p>In diesem Kriterium kann ebenfalls abgekl\u00e4rt werden, ob ein Beitrag deutlich macht, ob es sich beim Berichtsgegenstand um eine Neuheit handelt oder nicht oder was genau das Neue ist.<\/p>\n<p><em>Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten, wenn z.B. \u2026<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>keine konkreten Kosten genannt werden, obwohl diese ungew\u00f6hnlich hoch liegen im Vergleich zu g\u00e4ngigen Lebensmitteln oder Ern\u00e4hrungsformen.<\/li>\n<li>nicht auf die Herkunft eines exotischen Lebensmittels eingegangen wird, obwohl dadurch die Verf\u00fcgbarkeit f\u00fcr Verbraucher deutlich eingeschr\u00e4nkt ist.<\/li>\n<li>auf die Produktionsweise nicht eingegangen wird, obwohl diese besonders umweltsch\u00e4dlich\/-freundlich ist.<\/li>\n<li>der Aspekt der Kosten bzw. Verf\u00fcgbarkeit nicht angesprochen wird, obwohl z.B. ein Ern\u00e4hrungskonzept nur an einer Klinik angeboten wird und die Kosten nicht von den Krankenkassen \u00fcbernommen werden.<\/li>\n<li>so getan wird, dass es sich bei einer Ern\u00e4hrungsform\/Di\u00e4t o.a. um eine Neuheit handelt, obwohl dies gar nicht der Fall ist.<\/li>\n<li>nicht deutlich wird, was das Neue an einer Ern\u00e4hrungsform\/Di\u00e4t, einem Lebensmittel oder einem Studienergebnis etc. ist<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zentrale Frage, die f\u00fcr Mediennutzer zu kl\u00e4ren w\u00e4re:<\/strong><\/p>\n<p><em>Gibt es relevante Informationen zu Kosten\/Verf\u00fcgbarkeit\/Herkunft\/Neuheit etc. die f\u00fcr Mediennutzer relevant sind?<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;8. Faktentreue&#8220; module_id=&#8220;fakten&#8220; _builder_version=&#8220;4.10.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>8.\u00a0Faktentreue<\/h2>\n<h4>Gibt der Beitrag die wesentlichen Fakten richtig wieder?<\/h4>\n<p>Bei diesem Kriterium geht es darum herauszufinden, ob ein Autor\/eine Autorin keine offensichtlichen, wesentlichen Fehler bei den Fakten macht. Gibt er\/sie also die Hauptaussage einer Studie, bzw. die Ergebnisse, auf die er\/sie sich bezieht, richtig wieder? Richtigkeit ist hier nicht gleichbedeutend mit Vollst\u00e4ndigkeit \u2013 es m\u00fcssen nicht immer alle Aspekte einer Studie beschrieben werden, doch die genannten Fakten m\u00fcssen stimmen.<\/p>\n<p>Es geht dabei um offensichtliche Fehler, die z.B. schon beim Lesen einer zugrunde liegenden Studie bzw. der Zusammenfassung \u2013 auffallen k\u00f6nnen. Nicht jeder Fakt und jede Tatsachenbehauptung kann von den Gutachtern gegenrecherchiert werden. Ein falsch geschriebener Name ist im Gutachten anzumerken, reicht aber allein noch nicht, um einen Beitrag als \u201enicht erf\u00fcllt\u201c gelten zu lassen. Treten aber zus\u00e4tzlich andere \u201ekleine\u201c Fehler auf, die auf eine insgesamt mangelnde Sorgfalt bei der Recherche schlie\u00dfen lassen, ist sehr wohl \u201enicht erf\u00fcllt\u201c zu werten. Dies kann auch als Grund f\u00fcr eine Abwertung des Gesamtergebnisses um einen Stern betrachtet werden.<\/p>\n<p>Bietet ein Beitrag ausschlie\u00dflich Behauptungen ohne jegliche Hinweise auf Belege und Quellen, die somit durch die GutachterInnen nicht zu \u00fcberpr\u00fcfen sind, kann das Kriterium als \u201enicht anwendbar\u201c gewertet werden. Unter Umst\u00e4nden kann dies auch als Grund f\u00fcr eine Abwertung aufgrund mangelnder Evidenz des Gesamtergebnisses um einen Stern betrachtet werden.<\/p>\n<p><em>Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten, wenn z.B. \u2026<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>\u00dcberschriften und Teaser sich zu stark von der tats\u00e4chlichen Aussage des Beitrags entfernen.<\/li>\n<li>der Beitrag Kausalzusammenh\u00e4nge herstellt, obwohl die Daten nur Korrelationen belegen.<\/li>\n<li>Daten offensichtlich falsch wiedergegeben werden.<\/li>\n<li>Grobe, irref\u00fchrende \u00dcbersetzungsfehler etwa bei Zitaten aus dem Englischen auftreten.<\/li>\n<li>H\u00e4ufigkeiten erheblich von den in der entsprechenden Fachpublikation oder offiziellen Dokumenten genannten Werten abweichen.<\/li>\n<li>Der Text viele kleinere Fehler beinhaltet, die f\u00fcr sich genommen noch kein \u201enicht erf\u00fcllt\u201c rechtfertigen, in der Summe aber den Eindruck erwecken, dass nicht mit hinreichender Sorgfalt berichtet wird.<\/li>\n<li>eine Erkrankung \u00fcbertrieben dargestellt wird (\u201eDisease mongering\u201c\/Krankheits\u00fcbertreibung\/-erfindung), etwa durch \u00fcberh\u00f6hte H\u00e4ufigkeiten oder Darstellung \u00fcber Extremf\u00e4lle ohne eine entsprechende Einordnung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;9. Journalistische Eigenleistung&#8220; module_id=&#8220;eigenleistung&#8220; _builder_version=&#8220;4.10.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>9. Journalistische Eigenleistung<\/h2>\n<h4>Berichtet der Beitrag vor allem Informationen, die \u00fcberwiegend auf eigener journalistischer Recherche beruhen?<\/h4>\n<p>Basiert der Beitrag \u00fcberwiegend auf eigenen Recherchen oder ist er weitgehend die blo\u00dfe \u00dcbernahme von Pressematerial bzw. fremden journalistischen Beitr\u00e4gen, wie zum Beispiel von Medienbeitr\u00e4gen aus anderen L\u00e4ndern? (bezieht sich indes nicht auf Beitr\u00e4ge von Nachrichtenagenturen, die auch als solche gekennzeichnet sind)<\/p>\n<p>Ein Beitrag sollte sich deutlich von einer ggf. zum Thema vorhandenen Pressemitteilung oder anderem Pressematerial unterscheiden, damit von einer eigenen journalistischen Rechercheleistung ausgegangen werden kann.<\/p>\n<p>Eine Pressemitteilung\/eine Pressekonferenz oder Pressematerial sollte ein Anlass, aber keine komplette Vorlage f\u00fcr einen Beitrag sein \u2013 auch wenn es im zunehmend schwieriger werdenden Redaktionsalltag vorkommen kann, dass z.B. eine gute gemachte Pressemitteilung einen Gro\u00dfteil der n\u00f6tigen Informationen liefert.<\/p>\n<p>Bei der \u00dcbernahme von Videomaterial, das z.B. von Unternehmen oder Forschungseinrichtungen zur Verf\u00fcgung gestellt wurde, ist auf die Quelle hinzuweisen. Wird ausschlie\u00dflich solches Material verwendet, ist das Kriterium bei Fernsehbeitr\u00e4gen \u201enicht erf\u00fcllt\u201c. Auch wenn eigene Bilder oder Filmsequenzen ohne erkennbare weitere Recherche lediglich die Inhalte einer Pressemitteilung illustrieren, kann das Kriterium \u201enicht erf\u00fcllt\u201c sein.<\/p>\n<p><em>Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten, wenn z.B. \u2026<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>klare Belege daf\u00fcr vorhanden sind, dass das \u201eWording\u201c in gro\u00dfen Teilen aus einer Pressemitteilung oder dem Pressematerial \u00fcbernommen wurde.<\/li>\n<li>erkennbar ist, dass lediglich ein Beitrag aus einem anderen (z.B. fremdsprachigen) Medium zusammengefasst wird und es keine dar\u00fcber hinaus gehende journalistische Eigenleistung gibt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei einem Beitrag, der mehrere unabh\u00e4ngige Quellen hat, kann in der Regel davon ausgegangen werden, dass er NICHT allein auf einer Pressemitteilung\/ Pressematerial beruht. In diesem Fall liegt also eine journalistische Eigenleistung vor und daher sollte in diesem Falle mit \u201eerf\u00fcllt\u201c bewerten werden, auch wenn wir keine Pressemitteilung finden.<\/p>\n<p>Auch ohne Pressemitteilung kann jedoch eine fehlende journalistische Eigenleistung vorliegen, wenn der Beitrag sehr unkritisch ist, einen werbenden Charakter hat oder nur einzelne, abh\u00e4ngige Quellen erw\u00e4hnt werden. Wenn es also sein k\u00f6nnte, dass die Informationen \u00fcberwiegend aus einer Pressemitteilung oder PR-Material stammen, wird das Kriterium mit \u201enicht anwendbar\u201c gewertet.<\/p>\n<p><strong>Zentrale Frage, die f\u00fcr Mediennutzer zu kl\u00e4ren w\u00e4re:<\/strong><\/p>\n<p><em>Handelt es sich um eine ausreichende journalistische Eigenleistung oder stammen die Informationen, die Mediennutzer erhalten, ausschlie\u00dflich bzw. nicht ganz \u00fcberwiegend aus der Pressemitteilung oder entsprechendem PR-Material bzw. fremden journalistischen Beitr\u00e4gen?<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;10. Attraktivit\u00e4t &#8220; module_id=&#8220;attraktivitaet&#8220; _builder_version=&#8220;4.10.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>10.\u00a0Attraktivit\u00e4t der Darstellung<\/h2>\n<h4>Gelingt es im Beitrag, ein Thema durch eine attraktive Darstellung zu vermitteln?<\/h4>\n<p>Damit Mediennutzer einen Beitrag gerne lesen, h\u00f6ren oder sehen, muss er nicht nur verst\u00e4ndlich sein. Auch wie ein Thema vermittelt wird, spielt dabei eine wesentliche Rolle. So ist ein Beitrag mit vielen kurzen Haupts\u00e4tzen zwar maximal verst\u00e4ndlich, aber eben nicht sehr attraktiv.<\/p>\n<p>Positiv ist zu bewerten, wenn ein Beitrag dramaturgischen Prinzipien folgt (Personalisierung, narrative Elemente, Bezug zur Alltagswelt etc.). Ideal ist es, wenn Form und Inhalt harmonieren, abstrakte Zusammenh\u00e4nge z.B. durch Illustrationen, Fotos\/geeignete Bilder (TV) oder anschauliche Textbeispiele verdeutlicht werden. Bei einem Radiobeitrag geh\u00f6rt der Einsatz von Atmo und guten O-T\u00f6nen dazu, bei Texten sollen \u00dcberschriften, Bilder und Illustrationen die Aussagen unterst\u00fctzen oder erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>Generell steht bei diesem Kriterium die Form, weniger der Inhalt im Zentrum der Betrachtung.<\/p>\n<p><em>Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten, wenn z.B. \u2026<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>\u00dcberschrift und Teaser \u00fcbertrieben dramatisieren oder viel mehr versprechen, als ein Studienergebnis tats\u00e4chlich hergibt.<\/li>\n<li>es in einem insgesamt sehr subjektiven Beitrag (\u201eErlebnisbericht\u201c) nicht gelingt, diesen durch Abschnitte mit neutralen\/objektiven Beschreibungen der Fakten einzuordnen. Idealerweise werden Fallbeispiele gew\u00e4hlt, die typisch sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;11. Verst\u00e4ndlichkeit&#8220; module_id=&#8220;verstaendlichkeit&#8220; _builder_version=&#8220;4.10.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>11. Verst\u00e4ndlichkeit<\/h2>\n<h4>Ist der Beitrag f\u00fcr Laienpublikum verst\u00e4ndlich?<\/h4>\n<p>Dieses Kriterium gilt als \u201eerf\u00fcllt\u201c, wenn ein Beitrag verst\u00e4ndlich ist, weil er klar strukturiert ist, angemessene Satzl\u00e4ngen verwendet, Fachbegriffe nur in Ausnahmef\u00e4llen verwendet (und diese dann erl\u00e4utert) und Zusammenh\u00e4nge gut erkl\u00e4rt \u2013 und ggf. erkl\u00e4rendes Bild- und Tonmaterial einsetzt.<\/p>\n<p>Handelt es sich um einen nachrichtlichen Beitrag, sollten die W-Fragen (wer, was, wo, wie, wann und warum) vollst\u00e4ndig beantwortet werden.<\/p>\n<p><em>Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten, wenn z.B. \u2026<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>ein Thema zu abstrakt dargestellt wird.<\/li>\n<li>die Struktur wirr erscheint, logische Fehler auftreten.<\/li>\n<li>Bandwurms\u00e4tze \u00fcber mehrere Zeilen und Schachtels\u00e4tze das Verst\u00e4ndnis und den Lesefluss erschweren.<\/li>\n<li>in einem nachrichtlichen Beitrag ein Teil der W-Fragen nicht beantwortet wird<\/li>\n<li>ein Beitrag von unverst\u00e4ndlichen oder irref\u00fchrenden Bildern begleitet wird: Erg\u00e4nzen sie den Inhalt des Beitrags oder \u00fcberdecken\/verf\u00e4lschen sie ihn? Bei Grafiken ist z.B. auf die verwendeten Skalen, etwaige Verzerrungen, ungemessene Ma\u00dfst\u00e4be, t\u00e4uschende Perspektiven, L\u00fccken in den dargestellten Daten etc. zu achten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hilfreich kann hier auch das so genannte Hamburger Verst\u00e4ndlichkeitsmodell sein, (<a href=\"http:\/\/www.trans-kom.eu\/bd10nr03\/trans-kom_10_03_02_Lutz_Verstaendlichkeit.20171221.pdf\">siehe dazu dises PDF ab S. 2<\/a>).<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;12. Themenauswahl&#8220; module_id=&#8220;thema&#8220; _builder_version=&#8220;4.10.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>12. Themenauswahl<\/h2>\n<h4>Ist das Thema aktuell, relevant oder originell?<\/h4>\n<p>Hier spielt eine Rolle, ob das im Beitrag besprochene Thema aktuell, relevant oder besonders originell ist.<\/p>\n<p>Als relevant gilt zum Beispiel ein Thema, das einen gro\u00dfen Teil der Bev\u00f6lkerung direkt oder indirekt betrifft. Wenn eine gro\u00dfe Anzahl Menschen davon betroffen ist oder eine neue Entwicklung wichtige ethische Fragen aufwirft, wenn politische Entscheidungen dazu anstehen oder ein kleines Thema beispielhaft f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Entwicklung steht (\u201eModellcharakter\u201c). Denn Relevanz entsteht nicht nur durch eine gro\u00dfe Anzahl von Betroffenen. Auch ein gro\u00dfer Erfolg oder ein gro\u00dfes Risiko f\u00fcr einen kleinen Teil der Bev\u00f6lkerung kann bedeutsam sein.<\/p>\n<p>Ein Beitrag kann durch ein ungew\u00f6hnliches Thema oder einen \u00fcberraschenden Blickwinkel \u00fcberzeugen \u2013 und somit den Mediennutzern besonders kurios, humorvoll oder \u00fcberraschend erscheinen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wird hier bewertet, ob der Beitrag eine seinem Medium oder einem zeitlichen Rahmen (z. B. Jahreszeit) angemessene Aktualit\u00e4t besitzt und diese f\u00fcr den Leser\/Zuh\u00f6rer\/Zuschauer deutlich macht (z.B. durch Formulierungen wie \u201eErgebnisse, die heute\/gestern\/diese Woche in einem Fachmagazin\/Konferenz ver\u00f6ffentlicht wurden.\u201c oder \u201e\u2026 wie in dem diese Woche ver\u00f6ffentlichten Buch beschrieben \u2026 \u201c).<\/p>\n<p>Sollte das Thema eines Beitrags nicht aktuell sein, muss es relevant sein. Ist es nicht relevant, muss es zumindest ungew\u00f6hnlich sein.<\/p>\n<p><em>Wertung kann \u201enicht erf\u00fcllt\u201c lauten, wenn z.B. \u2026<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>ein Thema nur f\u00fcr kleine Fachkreise von Bedeutung ist, denn dann spielt auch Aktualit\u00e4t keine Rolle.<\/li>\n<li>ein Thema nicht aktuell, nicht relevant und auch nicht ungew\u00f6hnlich ist \u2013 und \u00fcberhaupt nicht klar wird, warum \u00fcber das Thema gerade jetzt berichtet wird.<\/li>\n<li>der aktuelle Bezug konstruiert erscheint (\u201eTag des XY\u201c, die in der Regel von Interessenverb\u00e4nden\/Unternehmen festgesetzte Termine als Teil einer PR-Strategie sind, oder ein \u201eaktueller Promitipp\u201c) Eine Ausnahme w\u00e4ren Tage, die eine echte Relevanz f\u00fcr die politische Agenda haben (z. B. der Welt-Aids-Tag der Organisation UNAIDS).<\/li>\n<li>versucht wird, durch Zeitw\u00f6rter Aktualit\u00e4t zu erzeugen, obwohl ein Thema veraltet ist (z.B. Tageszeitungsbeitrag: \u201ewie die Forscher jetzt herausfinden\u201c, das Ergebnis\/der Anlass aber schon seit einem Monat bekannt\/ver\u00f6ffentlicht ist). Auch dieses Kriterium orientiert sich am Ver\u00f6ffentlichungsrhythmus des Mediums.<\/li>\n<li>Relevanz und\/oder Aktualit\u00e4t nur simuliert erscheint, etwa durch aktuelle firmengesponserte Umfragen im Zusammenhang mit \u201eAwareness- Kampagnen\u201c.<\/li>\n<li>eine Pressekonferenz als Anlass f\u00fcr eine zeitnahe Berichterstattung genommen wird, die \u00fcber die Ergebnisse einer laufenden bzw. (noch) nicht ver\u00f6ffentlichten Studie berichtet, und es f\u00fcr Journalisten keine M\u00f6glichkeit gibt, die Studie zur \u00dcberpr\u00fcfung zu erhalten. Da dann weder Ergebnisse noch die Methodik \u00fcberpr\u00fcft werden k\u00f6nnen, raten wir generell von einer solchen Berichterstattung ab.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#F6F6F6&#8243; custom_padding=&#8220;20px|20px|20px|20px|false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text ol_position=&#8220;outside&#8220; ol_item_indent=&#8220;20px&#8220; admin_label=&#8220;Kriterien-Kasten Ern\u00e4hrung&#8220; _builder_version=&#8220;4.10.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; text_text_color=&#8220;#000000&#8243; text_font_size=&#8220;14px&#8220; ol_text_align=&#8220;left&#8220; ol_line_height=&#8220;2.4em&#8220; header_2_text_color=&#8220;#444444&#8243; module_alignment=&#8220;left&#8220; global_module=&#8220;1392&#8243; saved_tabs=&#8220;all&#8220; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>Die Kriterien des<br \/>Medien-Doktor ERN\u00c4HRUNG<\/h3>\n<ol>\n<li><a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/die-kriterien\/#nutzen\">POSITIVE EFFEKTE (NUTZEN)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/die-kriterien\/#risiken\">NEGATIVE EFFEKTE (RISIKEN)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/die-kriterien\/#alternativen\">ALTERNATIVEN \/ VERGLEICH<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/die-kriterien\/#belege\">BELEGE \/ EVIDENZ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/die-kriterien\/#experten\">EXPERTEN \/ QUELLENTRANSPARENZ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/die-kriterien\/#interessen\">INTERESSENKONFLIKTE<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/die-kriterien\/#kontext\">EINORDNUNG IN DEN KONTEXT<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/die-kriterien\/#fakten\">FAKTENTREUE<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/die-kriterien\/#eigenleistung\">JOURNALISTISCHE EIGENLEISTUNG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/die-kriterien\/#attraktivitaet\">ATTRAKTIVIT\u00c4T DER DARSTELLUNG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/die-kriterien\/#verstaendlichkeit\">VERST\u00c4NDLICHKEIT<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/die-kriterien\/#thema\">THEMENAUSWAHL<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_divider _builder_version=&#8220;4.13.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_divider][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.13.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; global_module=&#8220;1822&#8243; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;]<\/p>\n<h2>F\u00f6rderer:<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1156 alignnone \" src=\"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/08\/nutriCARD-deutsch.jpeg\" alt=\"\" width=\"315\" height=\"108\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1823 alignnone \" src=\"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/11\/BMBF-300x213.jpg\" alt=\"\" width=\"306\" height=\"217\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kriterien &nbsp; Eine \u00dcbersicht der Kriterien des Medien-Doktor GESUNDHEIT, Medien-Doktor ERN\u00c4HRUNG und Medien-Doktor UMWELT k\u00f6nnen Sie hier als pdf herunterladen.Eine \u00dcbersicht der Kriterien des Medien-Doktor ERN\u00c4HRUNG. Kriterien weiterer Medien-Doktor Projekte finden sich hier: Kriterien des Medien-Doktor GESUNDHEIT Kriterien des Medien-Doktor UMWELT (demn\u00e4chst wieder erreichbar). Eine Zusammenstellung aller drei Kriteriensets im Vergleich kann hier als\u00a0PDF [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-418","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/418","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=418"}],"version-history":[{"count":44,"href":"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/418\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1831,"href":"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/418\/revisions\/1831"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/medien-doktor.de\/ernaehrung\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=418"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}